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Benjamin Becker schied in der driten Runde der Australian Open aus
Benjamin Becker schied in der driten Runde der Australian Open aus © Getty Images

Benjamin Becker betrachtet die neuerliche Davis-Cup-Posse um Teamchef Carsten Arriens und Philipp Kohlschreiber mit Sorge.

"Es wäre gut, wenn ein bisschen Ruhe reinkommt. Wenn die Stimmung gut ist, ist das die beste Möglichkeit, gut zu spielen", sagte der 33-jährige Becker nach seinem Drittrunden-Aus bei den Australian Open gegen Milos Raonic (Kanada/Nr. 8).

Der Druck auf Arriens wird immer größer, nachdem er in Melbourne nicht zu einem von DTB-Vizepräsident Dirk Hordorff anberaumten Gespräch mit Kohlschreiber (Nr. 24) gekommen war.

Hordorff wollte in der Causa Arriens "keine Treueschwüre" abgeben. "Mit jeder Nicht-Lösung geht man natürlich einen Schritt weiter in die Eskalation", sagte der einflussreiche Hordorff.

Bei dem Treffen sollte es um die Rückkehr des ausgebooteten Kohlschreiber ins Davis-Cup-Team gehen.

Die deutsche Mannschaft trifft in der ersten Runde auf den letztjährigen Finalisten Frankreich (6. bis 8. März).

Becker machte zudem deutlich, dass er für die anstehende Partie zur Verfügung stünde.

"Ich bin einer, der nicht nein sagen kann und will, wenn er gefragt wird", meinte der Weltranglisten-41.

Die deutsche Nummer zwei war im Einzel zuletzt 2010 für das DTB-Team im Einsatz.

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