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Ulrich Klaus übernahm Mitte November das Amt des DTB-Präsidenten
Ulrich Klaus übernahm Mitte November das Amt des DTB-Präsidenten © imago

Nach der Posse um Davis-Cup-Teamchef Carsten Arriens und Deutschlands Topspieler Philipp Kohlschreiber hat DTB-Präsident Ulrich Klaus zeitnahe Gespräche angekündigt.

"Es sind noch nicht alle Protagonisten zu Hause, aber es müssen Gespräche geführt werden", sagte das Oberhaupt des Deutschen Tennis Bundes (DTB) auf einer Pressekonferenz zur Fed-Cup-Nominierung im Stuttgarter Rathaus: "Wir brauchen Zeit, um mit allen Beteiligten zu sprechen. Aber das wird geschehen."

Am Rande der Australian Open in Melbourne hatte Arriens ein vom DTB angesetztes Gespräch mit dem Augsburger Kohlschreiber platzen lassen. Während der 31-jährige Kohlschreiber zum Termin erschien, blieb Arriens fern.

"Das ist traurig. Mit jeder Nicht-Lösung geht man natürlich einen Schritt weiter in die Eskalation", hatte DTB-Vizepräsident Dirk Hordorff am Freitag gesagt. Hordorff sollte bei dem Gespräch als Mediator vermitteln.

Arriens und Kohlschreiber hatten sich in der Vergangenheit gegenseitig der Lüge bezichtigt. Im Viertelfinale gegen Frankreich (2:3) im April 2014 hatte Arriens den Augsburger nicht mehr nominiert und angekündigt, künftig auf Kohlschreiber verzichten zu wollen.

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