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Germany v Czech Republic - Davis Cup Day 2
Heute kein Erfolgsduo: Philipp Kohlschreiber und Philipp Petschner © Getty Images

Deutschland droht im Davis Cup schon in der ersten Runde gegen Tschechien der K.o.. Kohlschreiber und Petzschner patzen im Doppel, der Gang in die Relegation steht bevor.

Dem deutschen Davis-Cup-Team droht erneut der Gang in die Relegation der Weltgruppe.

Beim Heimspiel in Hannover verloren Philipp Kohlschreiber (Augsburg) und Philipp Petzschner (Bayreuth) das Doppel gegen Tomas Berdych und Radek Stepanek 6:7 (7:9), 5:7, 4:6.

Vor den abschließenden Einzeln am Sonntag brauchen die Gäste aus Tschechien beim Stand von 1:2 aus deutscher Sicht nur noch einen Punkt zum Einzug ins Viertelfinale. Bereits im vergangenen Jahr hatten Kohlschreiber und Co. erst in der Relegation in der Dominikanischen Republik den Klassenerhalt geschafft.

Kohlschreiber ist am Sonntag (13 Uhr) im Spitzenspiel gegen den Weltranglistensiebten Berdych klarer Außenseiter. Von neun Duellen hat die deutsche Nummer eins bislang nur eins gewonnen. Kohlschreiber hatte sein Team am Freitag mit einem Fünfsatzsieg über Lukas Rosol in Führung gebracht, Debütant Alexander Zverev verlor anschließend in einer dramatischen Partie gegen Berdych mit 4:6 im entscheidenden Durchgang.

Sollte die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes (DTB) die Begegnung mit dem Titelträger von 2013 und 2012 verlieren, geht es in der Relegation (16. bis 18. September) gegen den Abstieg aus der Weltgruppe der besten 16 Teams. Der Gewinner spielt vom 15. bis 17. Juli gegen Frankreich um den Einzug ins Halbfinale.

Teamchef Michael Kohlmann hatte im Doppel sein vermeintlich stärkstes Duo aufgeboten und Dustin Brown (Winsen/Aller) auf der Bank gelassen. Gegen die eingespielten Berdych und Stepanek, die zuvor 15 ihrer 17 Begegnungen im Davis Cup gewonnen hatten, hielten Kohlschreiber und Petzschner lange ausgezeichnet mit, bei den entscheidenden Punkten erwiesen sich die Tschechen jedoch stets als das stärkere Duo.

Die Kulisse in der Hannoveraner Arena half den Deutschen kaum, die kleine tschechische Fangemeinde sorgte über weite Strecken für die Stimmung.

Die Hallenregie versuchte, mit vom Band eingespielten "Deutschland, Deutschland"-Rufen Heimspiel-Atmosphäre zu schaffen, es blieb jedoch beim Versuch.

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