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Novak Djokovic
Novak Djokovic macht sich für einen anderen Modus im Davis Cup stark © Getty Images

Novak Djokovic hat eine Idee, den Davis Cup attraktiver zu gestalten. Der Weltranglistenerste denkt dabei an einen völlig neuen Modus - etwa wie bei einer Fußball-WM.

Tennis-Superstar Novak Djokovic hat eine an Fußball-WM und -EM orientierte Reform des Davis Cups gefordert.

"Ich bin definitiv für einen anderen Modus", sagte der serbische Weltranglistenerste am Mittwoch in Wimbledon: "Das Format, so wie es im Moment ist, funktioniert nicht mehr. Man sollte ein Event erschaffen, das jährlich oder alle zwei Jahre über zwei Wochen abgehalten wird."

Es könne beispielsweise vier Gruppen geben, deren Sieger sich für dann für Playoffs qualifizieren, so Djokovic weiter.

"Es muss ein wirklich attraktiver Wettbewerb sein. Nicht nur für die Spieler, auch für Fans, Medien, Sponsoren, einfach für jeden", meinte der 12-malige Grand-Slam-Gewinner. Derzeit wird der 116 Jahre alte prestigeträchtige Teamwettbewerb an vier über das Jahr verteilten Wochenenden ausgespielt.

Über das ganze Jahr sei dieser Modus aufgrund des engen Tennis-Terminkalenders eine extrem hohe Belastung, so Djokovic: "Ich denke wir brauchen einen radikalen Wandel, denn wenn wir das aktuelle Format beibehalten, ist das für die Spieler nicht gut."

Djokovic war seit seinem Debüt 2004 insgesamt 23 Mal für Serbien im Einsatz, setzte die Saisons 2012 und 2014 aber komplett aus. 2010 hatte er sein Land zum bislang einzigen Davis-Cup-Triumph geführt.

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