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Maria Scharapowa hatte sich in Miami eine Verletzung zugezogen
Maria Scharapowa hatte sich in Miami eine Verletzung zugezogen © Getty Images

Maria Scharapowa wird im Fed Cup-Halbfinale gegen Deutschland nicht für Russland an den Start gehen. Das teilte der russische Verband auf Facebook mit.

Die Weltranglistenzweite laboriert an den Folgen einer Fußverletzung, die sie sich beim Turnier in Miami zugezogen hatte.

Das Halbfinale wird am 18./19. April in Sotschi stattfinden.

"Ich hatte vor, nach Sotschi zurückzukehren und am Fed Cup teilzunehmen. Aber leider verhindert die Verletzung, dass ich mich optimal vorbereiten kann. Ich bin erst vor ein paar Tagen auf den Court zurückkehrt und habe ein Workout absolviert", sagte Scharapowa: "Ich muss in Topform sein, um dem Team im Halbfinale gegen diesen starken Kontrahenten zu helfen."

Bundestrainerin Barbara Rittner warnte aber, die Absage überzubewerten. "Es ist und bleibt auswärts auf Sand eine schwere Aufgabe. Aber eins ist sicher: Wir werden alles geben, um unsere Chance zu nutzen", sagte Rittner und fügte an: "Aber wir hatten uns natürlich schon auf Maria Scharapowa eingestellt."

Dennoch steigen die Chancen des deutschen Teams, zum zweiten Mal nacheinander ins Fed-Cup-Finale einzuziehen. Rittner hatte ihr Erfolgsquartett Andrea Petkovic (Darmstadt), Angelique Kerber (Kiel), Sabine Lisicki (Berlin) und Julia Görges (Bad Oldesloe) nominiert.

Kerber gewann am Sonntag das Sandplatzturnier in Charleston.

Für den viermaligen Fed-Cup-Sieger aus Russland werden nun wahrscheinlich Swetlana Kusnezowa (WTA-Nr. 24) und Anastasia Pawljuschenkowa (Nr. 38) die Einzel bestreiten. Wera Swonarewa (WTA-Nr. 137) ersetzt Scharapowa. Rittner hat sich noch nicht festgelegt, welche zwei Spielerinnen sie für die beiden Einzel nominiert.

Scharapowa war zuletzt beim WTA-Turnier von Miami/Florida in ihrem Auftaktmatch an ihrer Landsfrau Daria Gawrilowa gescheitert und hatte anschließend über Schmerzen geklagt. "Leider war zu wenig Zeit, um mich zu erholen", sagte sie.

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