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Martina Hingis unterlag im Fed Cup den Radwanska-Schwestern Agnieszka und Urszula © Getty Images

Die frühere Weltranglistenerste Martina Hingis vergeigt ihr Comeback im Fed Cup gegen Polen. Ihre Teamkolleginnen springen für die 34-Jährige in die Bresche.

Die frühere Weltranglistenerste Martina Hingis hat ihre ersten offiziellen Einzel seit fast acht Jahren verloren, mit der Schweiz aber den Aufstieg in die Fed-Cup-Weltgruppe geschafft.

Beim 3:2-Sieg im Playoff zwischen der Schweiz und Polen unterlag die 34-Jährige in Zielona Gora am Samstag der Weltranglisten-Neunten Agnieszka Radwanska 4:6, 0:6 und am Sonntag deren Schwester Urszula 6:4, 5:7, 1:6.

Nach dem kräftezehrenden zweiten Einzel verzichtete Hingis auf einen Einsatz im entscheidenden Doppel. Ohne die viertbeste Doppelspielerin der Welt kämpften Timea Bacsinszky und Viktorija Golubic das polnische Duo Agnieszka Radwanska und Alicija Rosolska 2:6, 6:4, 9:7 nieder. Bacsinszky hatte zuvor im Einzel den beiden Radwanska-Schwestern keine Chance gelassen, schlug zunächst Urszula 6:2, 6:1 und schließlich Agnieszka überraschend deutlich 6:1, 6:1.

Ihren bis dato letzten Auftritt im Schweizer Trikot hatte Hingis 1998 im Fed-Cup-Finale gegen Spanien, damals war sie 18 Jahre alt. Hingis hat in ihrer Einzelkarriere fünf Grand-Slam-Titel gewonnen und stand 209 Wochen auf Platz eins der Weltrangliste.

Ihr letztes Einzel auf der WTA-Tour bestritt sie im September 2007. 2013 kam sie zum zweiten Mal auf die Tour zurück, allerdings nur im Doppel und Mixed. Gemeinsam mit dem Inder Leander Paes gewann Hingis zu Beginn des Jahres die Australian Open.

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