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Rafael Nadal überglücklich nach dem Sieg
Rafael Nadal musste in Runde zwei über vier Stunden Tennis spielen © Getty Images

Der an Position drei gesetzte Rafael Nadal hat nur mit großer Mühe ein Zweitrunden-Aus bei den Australian Open in Melbourne verhindern können.

Der 28-jährige Spanier musste gegen den Qualifikanten Tim Smyczek (USA/Nr. 112) 4:12 Stunden kämpfen, ehe das 6:2, 3:6, 6:7 (2:7), 6:3, 7:5 unter Dach und Fach gebracht war.

"Das war ein sehr schwierige Aufgabe. Es war sehr schwül und ich habe mich das ganze Match müde gefühlt, aber die tollen Zuschauer haben mir geholfen", sagte Nadal.

Der neunmalige French-Open-Sieger wirkte vor allen Dingen im dritten Satz stark angeschlagen und klagte über Schwindel. Ein auf den Court gerufener Physiotherapeut versorgte Nadal mit Medikamenten.

Auch danach stützte sich "Rafa" zwischen den Ballwechseln immer wieder entkräftet auf sein Racket. Nach dem vierten Matchball ließ er sich vor Erleichterung auf den Boden fallen.

Seit jeher ist das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres kein ideales Pflaster für Linkshänder Nadal, der noch nie bei einem Major-Event gegen einen Qualifikanten verloren hat. Die Australian Open hat der 14-malige Grand-Slam-Champion als einziges Major-Tournament bislang nur einmal (2009) gewonnen.

Zudem hat Nadal gerade erst eine äußerst unbefriedigende Saison hinter sich. Dem neunten Rekord-Titel in Paris standen 2014 erneute Blessuren, eine Blinddarm-Operation und lange Pausen gegenüber.

Zum zweiten Mal in einem offiziellen Match spielte Nadal am Mittwoch in der Rod-Laver-Arena mit einem "Computer-Schläger". Sein Racket ist mit einem Chip präpariert, der unter anderem Schlaghärte und Treffpunkt ermittelt.

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