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Rafael Nadal hat in Paris zu alter Stärke gefunden
Rafael Nadal hat in Paris zu alter Stärke gefunden © Getty Images

Rekordchampion Rafael Nadal hat auch die zweite Hürde bei den French Open in Paris souverän genommen.

Der neunmalige Titelträger aus Spanien gewann gegen seinen Landsmann Nicolas Almagro ohne Probleme 6:4, 6:3, 6:1 und trifft nun auf Jürgen Melzer (Österreich) oder Andrej Kusnezow (Russland).

"Ich habe ein paar Dinge ziemlich gut gemacht", sagte Nadal nach seinem 68. Sieg im 69. Match beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres: "Das Ergebnis fällt aber klarer aus als es der Spielverlauf war."

Djokovic jetzt gegen Australier

Nadal ist nach seiner Formkrise in den vergangenen Monaten in Roland Garros nur an Position sechs gesetzt und könnte bereits im Viertelfinale auf Top-Favorit und Branchenführer Novak Djokovic (Serbien) treffen. Der Schützling der deutschen Tennis-Ikone Boris Becker gewann gegen Gilles Muller aus Luxemburg 6:1, 6:4, 6:4.

Djokovics nächster Gegner am Samstag ist der 19 Jahre junge Australier Thanasi Kokkinakis.

Eine Schrecksekunde hatte der 28-Jährige zum Ende des zweiten Satzes zu überstehen.

Satverlust für Murray

Plötzlich griff sich Djokovic an die Leiste und ließ sich auf dem Platz behandeln. Nach 1:46 Stunden verwandelte er allerdings seinen ersten Matchball zum 24. Sieg in Serie. Seit dem 28. Februar hat Djokovic nun schon nicht mehr verloren.

"Durch das Rutschen hatte ich ein paar Schmerzen, aber es ist nichts, worum man sich Sorgen machen müsste", sagte Djokovic.

Seinen ersten Satzverlust im Turnierverlauf musste München- und Madrid-Sieger Andy Murray hinnehmen.

Der an Position drei gesetzte Schotte gewann letztlich aber souverän gegen den Portugiesen Joao Sousa 6:2, 4:6, 6:4, 6:1. Murray ("Sousa hat mich ziemlich unter Druck gesetzt") bekommt es wie Djokovic mit einem der talentierten Australier zu tun, am Samstag trifft er auf Nick Kyrgios (20), gegen den er zuletzt im Viertelfinale der Australian Open in drei Sätzen gewonnen hatte.

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