Video

Der Traum von Jo-Wilfried Tsonga, das Finale in seinem Heimatland austragen zu können, ist geplatzt. Federer-Bezwinger Stan Wawrinka trumpft in der Hitze-Schlacht auf.

Der Schweizer Stan Wawrinka steht erstmals im Finale der French Open in Paris. Der 30-Jährige setzte sich gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga mit 6:3, 6:7 (1:7), 7:6 (7:3), 6:4 durch.

Nach 3:46 Stunden Spielzeit verwandelte Wawrinka bei Temperaturen von mehr als 30 Grad im Schatten seinen ersten Matchball.

Im Endspiel am Sonntag hat Wawrinka die Chance auf seinen zweiten Grand-Slam-Titel nach dem Triumph bei den Australian Open 2014. Der Weltranglistenneunte trifft entweder auf Branchenführer Novak Djokovic (Serbien) oder Andy Murray (Großbritannien/Nr. 3).

Die Tennis-Nation Frankreich muss dagegen weiter auf ihren ersten Finalisten seit 1988 beim Heimturnier in Roland Garros warten. Damals unterlag Henri Leconte dem Schweden Mats Wilander.

Der letzte Erfolg eines Spielers der Grande Nation, der den Coupe des Mousquetaires gewann, war Yannick Noah im Jahr 1983.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel