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Philipp Kohlschreiber verpasst als Weltranglisten-33. die Setzliste knapp © Getty

Erstmals seit 17 Jahren ist kein deutscher Tennis-Profi in Wimbledon gesetzt. Auch Philipp Kohlschreiber droht schon in der ersten Runde ein schwerer Gegner.

Erstmals seit 1998 gehört kein deutscher Tennisprofi zu den gesetzten Spielern im Herreneinzel von Wimbledon (ab 29. Juni).

Das ergibt sich aus der am Mittwoch veröffentlichten Liste des All England Club in London. Philipp Kohlschreiber verpasste als Weltranglisten-33. die 32 Setzplätze knapp, ihm droht damit schon zum Auftakt ein Top-Gegner. Bis zum Jahr 2001 wurden in Wimbledon nur 16 Spieler gesetzt.

Bei den Frauen gehören Angelique Kerber (Nr. 10), Andrea Petkovic (Nr. 14) und Sabine Lisicki (Nr. 18) zu den gesetzten Spielerinnen. Die Rangliste führt Branchenführerin Serena Williams (USA) vor Titelverteidigerin Petra Kvitova (Tschechien) an. Bei den Männern ist Vorjahreschampion Novak Djokovic (Serbien) vor dem siebenmaligen Titelträger Roger Federer (Schweiz) an Nummer eins gesetzt.

Wimbledon ist das einzige Tennisturnier weltweit, das sich in seiner Setzliste nicht streng an die Weltranglisten hält.

Zu den gesammelten Punkten auf der ATP- und WTA-Tour bekommen die Spieler und Spielerinnen 100 Prozent der Rasenpunkte des Vorjahres und 75 Prozent der Rasenpunkte aus dem Jahr 2013.

Den größten Sprung durch die Regelung machte der Australier Nick Kyrgios, der im ATP-Ranking auf Position 29 geführt wird, in Wimbledon allerdings an Position 26 gesetzt ist.

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