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Serena Williams geht angeschlagen ins Finale der French Open
Serena Williams geht angeschlagen ins Finale der French Open © Getty Images

Serena Williams hat sich einen Tag vor dem Finale der French Open in einer schriftlichen Stellungnahme zu ihrem Gesundheitszustand geäußert.

Die 33-Jährige aus den USA war am Freitag weder zum Training noch zur üblichen Pressekonferenz vor dem Endspiel erschienen. "Ich glaube, ich habe eine Art von Grippe. Das macht es schwierig, weil ich Ruhe und viel Flüssigkeit brauche. Viel mehr kann ich nicht machen", ließ Williams mitteilen.

Die Weltranglistenerste aus den USA hatte ihr Halbfinale am Donnerstag gegen die Schweizerin Timea Bacsinszky trotz sichtlicher Anzeichen von Schwäche zwischen den Ballwechseln 4:6, 6:3, 6:0 gewonnen.

Für ihr Verhalten erntete sie auch Kritik, Ex-Profi und TV-Experte Mats Wilander nannte es "unfair" der Gegnerin gegenüber. Die Schweizer Boulevardzeitung Blick schrieb: "Schäm dich, Serena!"

Zu den Vorwürfen äußerte sich Serena am Freitag nicht. Eine Prognose, ob sie im Endspiel am Samstag gegen die Tschechin Lucie Safarova im Vollbesitz ihrer Kräfte sein wird, wollte Williams nicht abgeben.

"Ich brauche einfach Zeit, die ich aber nicht habe. Aber es hilft, dass ich in meinem Appartement sein kann, mit meinen Freunden und meiner Familie um mich herum." Die Grippe begleitet Williams nach eigenen Angaben "seit der dritten oder vierten Runde".

Williams hat die Chance, in Roland Garros ihren 20. Grand-Slam-Titel zu gewinnen. "Im Finale zu stehen, bedeutet mir unglaublich viel und es ist erschütternd, dass ich mich gerade jetzt so schlecht fühle", hieß es in der Stellungnahme: "Es ist unglücklich, gerade bei einem Grand Slam, bei dem ich mich so zu Hause fühle und unbedingt gewinnen will."

Sie hoffe einfach darauf, sich am Samstag besser zu fühlen, um alles auf dem Platz geben zu können.

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