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Heather Watson bezwang in Wimbledon Daniela Hantuchova
Heather Watson bezwang in Wimbledon Daniela Hantuchova © getty images

Wetter wünschen der Tennisspielerin in den sozialen Medien einen langsamen, schmerzhaften Tod. Watson spricht von Feiglingen, lässt sich aber nicht einschüchtern.

Heather Watson steht in Wimbledon nach einem Sieg gegen Daniela Hantuchova in der dritten Runde. Doch ihre Freude ist getrübt. Denn die 23-Jährige sprach in der Pressekonferenz nach der Partie davon, dass sie in den sozialen Medien Morddrohungen erhalte.

"Ich hatte Morddrohungen. Es gab Menschen, die mich und meine Familie töten wollten, die sich wünschten, dass ich Krebs bekomme und einen langsamen, schmerzvollen Tod sterbe. Schreckliche Worte, die ich mir nicht mal vorstellen konnte", sagte Watson.

Vor allem Wetter äußerten sich häufig in dieser Weise. "Sie gewinnen oder verlieren durch dich Geld", meinte Watson. "Ich glaube, diese Menschen haben kein Leben. Sie sind Feiglinge, die denken, dass sie im Internet alles sagen können. Sie verstehen nicht, dass wir am Ende des Tages alle Menschen sind."

Watson will allerdings trotzdem weiter selbst in den sozialen Netzwerken aktiv sein. "Ich glaube, dass manche es leid sind, wenn ich Bilder poste. Aber ich mag es, deswegen führe ich es fort", sagte die Britin.

Watson steht zum zweiten Mal in ihrer Karriere in der dritten Runde von Wimbledon. Dort trifft sie auf Serena Williams.

Erneut Opfer von Schmähungen in den sozialen Kanälen ist Dustin Brown geworden. Er veröffentlichte Anfang dieser Woche drei Tweets eines Wetters, der Brown unflätig beschimpfte - weil er "Geld verloren" hat.

Der Deutsch-Jamaikaner musste bereits 2013 nach seiner Drittrunden-Niederlage gegen Adrian Mannarino böse Kommentare lesen, darunter einige rassistische. "Es ist unglaublich, was manche Leute schreiben, wenn man verloren hat", sagte er damals.

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