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Day Eight: The Championships - Wimbledon 2015
Serena Williams ist gegen Maria Scharapowa Favoritin © Getty Images

Serena Williams erkämpft sich gegen Asarenka ein Halbfinal-Duell gegen Maria Scharapowa. Die muss mehr kämpfen, als ihr lieb ist. Radwanska fordert die Kerber-Bezwingerin.

Top-Favoritin Serena Williams hat das drohende Aus im Viertelfinale von Wimbledon abgewendet.

Die Weltranglistenerste benötigte gegen die Weißrussin Wiktoria Asarenka all ihre Kampfkraft, um den Traum vom sogenannten Serena Slam, dem Triumph bei allen vier Majors in Serie, aufrecht zu erhalten.

Letztlich setzte sich die Branchenführerin aus den USA 3:6, 6:2, 6:3 durch und hüpfte vor Freude über den Heiligen Rasen des Centre Courts. "Es war ein Auf und Ab, aber ich bin noch immer im Turnier", sagte Williams.

Am Donnerstag trifft die 33-Jährige auf ihre langjährige Rivalin Maria Scharapowa. Die Russin gewann gegen Außenseiterin Coco Vandweghe (USA) 6:3, 6:7 (3:7), 6:2.

"Wir haben lange nicht mehr gegeneinander in Wimbledon gespielt, Maria ist sehr gut in Form", meinte Williams, die 17 der bisherigen 19 Aufeinandertreffen für sich entschieden hat.

Von den bisherigen 19 Aufeinandertreffen mit "La Schara" entschied Williams 17 für sich. Nur im Wimbledonfinale 2004, bei ihrem einzigen Sieg im Rasenmekka, und beim Saisonfinale 2004 in Los Angeles triumphierte Scharapowa.

Die 20-malige Grand-Slam-Siegerin Williams gewann gegen die zweimalige Melbourne-Siegerin und ehemalige Weltranglistenerste Asarenka zum 17. Mal im 20. Duell. Es war ihr 26. Erfolg bei einem Grand Slam in Folge. 

Kerber-Bezwingerin fordert Radwanska

Das zweite Halbfinale bestreiten Garbine Muguruza aus Spanien und die Polin Agnieszka Radwanska.

Die 21-Jährige Muguruza, die in Runde drei Angelique Kerber (Kiel) aus dem Turnier geworfen hatte, setzte sich gegen Timea Bacsinszky 7:5, 6:3 durch. Die Schweizerin hatte am Samstag die Hoffnungen der Berlinerin Sabine Lisicki beendet.

Radwanska, Finalistin von 2012, gewann gegen Madison Keys (USA) 7:6 (7:3), 3:6, 6:3 und beendete damit endgültig ihre Formkrise, in die sie Anfang des Jahres geschlittert war.

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