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Dustin Brown trauert nach seinem Aus in Wimbledon
Dustin Brown wird nach Wimbledon unter den Top 100 der Weltrangliste stehen © Getty Images

Nach dem überraschend Erfolg gegen Rafael Nadal ist das Abenteuer für Dustin Brown in Wimbledon doch schon vorbei. Ein eiskalter Serbe schaltet den Deutsch-Jamaikaner aus.

Zwei Tage nach seinem Überraschungssieg über Rafael Nadal ist Dustin Brown in der dritten Runde von Wimbledon ausgeschieden.

Der Qualifikant aus Winsen an der Aller verlor gegen den an Position 22 gesetzten Serben Viktor Troicki 4: 6, 6:7 (3:7), 6:4, 3:6. Damit sind alle Deutschen im Herreneinzel des bedeutendsten Tennisturniers der Welt gescheitert.

"Er hat großartig gespielt und vor allem großartig serviert. Wenn er vier Asse und einen Service-Winner im Tiebreak schlägt, kann ich halt nichts machen", sagte Brown: "Trotzdem bin ich glücklich mit meinem Turnier. Wenn mir jemand vor der Qualifikation gesagt hätte, dass ich ins Hauptfeld komme und da Rafa schlage, hätte ich das sofort unterschrieben."

Brown verlor wie bereits vor zwei Jahren in Runde drei, damals hatte er zuvor in Lleyton Hewitt (Australien) ebenfalls einen Ex-Champion in Runde zwei geschlagen. Der Deutsch-Jamaikaner nimmt 77.000 Pfund (ca. 108.000 Euro) Preisgeld mit nach Hause, die höchste Börse seiner Karriere. Nach Wimbledon wird er wieder unter den Top 100 zu finden sein.

Gegen Troicki knüpfte Brown zwar nicht an die berauschende Vorstellung vom Centre-Court-Match gegen den spanischen Superstar Nadal an, zeigte jedoch erneut ansprechendes und teilweise spetakuläres Rasentennis. Allerdings spielte Troicki, Finalist des Vorbereitungsturniers in Stuttgart, solide und gewann nach 2:18 Stunden Spielzeit verdient.

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