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Angelique Kerber
Angelique Kerber verpasste trotz einer starken Leistung gegen Wiktoria Asarenka das Achtelfinale © Getty Images

Bundestrainerin Barbara Rittner traut Angelique Kerber nach deren großartiger Leistung im Drittrundenmatch der US Open in New York den baldigen Sprung in die Top 5 zu.

"Wenn Angie so weiter spielt, dann steht sie dort Mitte nächsten Jahres", sagte Rittner einen Tag nach der 5:7, 6:2, 4:6-Niederlage der Weltranglistenelften Kerber gegen die zweimalige Australian-Open-Gewinnerin Wiktoria Asarenka (Weißrussland).

Rittner schwärmte auch am Sonntag noch von der Qualität des hochklassigen Schlagabtauschs mit insgesamt 97 direkten Gewinnschlägen, der die Zuschauer im Arthur-Ashe-Stadium zeitweise von den Sitzen gerissen hatte.

"Es war ein gigantisches Match. Angie hat sich bestmöglich verkauft und viele neue Fans gewonnen", sagte Rittner, der die unglückliche Niederlage ihrer Nummer eins zusetzte: "Ich habe immer noch ein trauriges Gefühl." Kerber war 2012 schon einmal die Nummer fünf im WTA-Ranking und hatte die letzten drei Jahre in den Top Ten beendet.

Als einziger deutscher Profi hat beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres Sabine Lisicki (Berlin/Nr. 24) den Sprung ins Achtelfinale geschafft. Die Fed-Cup-Spielerin trifft am Montag in Flushing Meadows auf die Weltranglistenzweite Simona Halep (Rumänien).

"Wenn Sabine gut aufschlägt und durch kurze Ballwechsel den Rhythmus von Simona bricht, kann sie Halep ins Wanken bringen", meinte Rittner.

Von den bisherigen vier Duellen mit der 25-jährigen Lisicki hat Halep, die immer noch auf ihren ersten Major-Titel wartet, drei gewonnen - zuletzt im Viertelfinale von Wimbledon 2014.

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