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Jack Sock
Jack Sock musste im Spiel gegen Ruben Bemelmans aufgeben © Getty Images

Die Hitze in New York macht den Spielern bei den US Open weiterhin schwer zu schaffen. Jüngstes Opfer ist der Amerikaner Jack Sock, der gegen Bemelmans zusammenbricht.

Die große Hitze bei den US Open in New York hat am Donnerstag ein weiteres Opfer gefordert:

Der amerikanische Hoffnungsträger Jack Sock brach im Match gegen Ruben Bemelmans (Belgien) an der Grundlinie zusammen und musste wegen Krämpfen am ganzen Körper sowie Kreislaufproblemen aufgeben.

Der Turnierarzt und die Physiotherapeuten behandelten den am Boden liegenden Sock mehrere Minuten mit Eis und gekühlten Handtüchern. Aufgestützt auf die Helfer verließ der sichtlich erschöpfte 22-Jährige den Court und erhielt Applaus der Fans.

Zum Zeitpunkt der Aufgabe hatte der Weltranglisten-28. Sock im Zweitrunden-Match mit 2:1-Sätzen geführt. Im vierten Durchgang lag Bemelmans mit 2:1 vorne.

"Es tut mir wirklich leid für Jack. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man solche Krämpfe hat. Es ist wirklich kein gutes Gefühl", sagte Bemelmans, die Nummer 107 im Ranking.

Die Temperaturen von bis zu 33 Grad Celsius hatten in der ersten Runde am Montag und Dienstag für einen Aufgabe-Rekord bei einem Grand-Slam-Turnier gesorgt. Insgesamt zwölf Profis (zehn Männer, zwei Frauen) hatten ihre Auftaktpartien nicht beenden können.

Die bisherige Höchstmarke von neun Aufgaben während einer Runde war ebenfalls beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres in New York aufgestellt worden - nämlich 2011.

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