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Roger Federer hatte mit Richard Gasquet keine Probleme
Roger Federer hatte mit Richard Gasquet keine Probleme © Getty Images

Der Schweizer lässt im Viertelfinale der US Open Richard Gasquet keine Chance und gerät ins Schwärmen. Auf dem Weg ins Endspiel in Flushing Meadows wartet ein Landsmann.

Major-Rekordsieger Roger Federer ist dank einer Gala mit 50 Winnern ins Halbfinale der US Open geeilt und nur noch zwei Siege von seinem sechsten New-York-Titel entfernt.

Der an Position zwei gesetzte Schweizer benötigte für das beeindruckende 6:3, 6:3, 6:1 gegen den Weltranglisten-Zwölften Richard Gasquet (Frankreich) lediglich 87 Minuten.

"Wirklich ein sehr gutes Match"

Der 34-jährige Federer ließ vor 23.771 Zuschauern im Arthur-Ashe-Stadium keinen einzigen Breakpunkt zu und servierte 16 Asse.

"Es war wirklich ein sehr gutes Match von mir. Ich habe den Ball richtig gut gespürt und war immer in der Lage, offensiv zu bleiben", sagte der 17-malige Grand-Slam-Champion, der die US Open zwischen 2004 und 2008 fünfmal in Folge gewonnen hatte.

Sein letzter Major-Triumph liegt allerdings schon über drei Jahre zurück (Wimbledon 2012).  

Schweizer Duell mit Wawrinka

Im Halbfinale am Freitag trifft Federer auf seinen Landsmann und Davis-Cup-Kollegen Stan Wawrinka (Nr. 5).

Der French-Open-Sieger entzauberte den Südafrikaner Kevin Anderson (Nr. 15) in nur 1:47 Stunden mit 6:4, 6:4, 6:0. Der 30-jährige Wawrinka, der bereits 2013 im Halbfinale von Flushing Meadows stand, ließ insgesamt nur einen Breakpunkt zu und könnte am Wochenende seinen insgesamt dritten Major-Coup feiern.

Der 2,03 Meter große Anderson stand in seinem ersten Major-Viertelfinale auf verlorenem Posten. Der Aufschlagspezialist, dem neun Doppelfehler unterliefen, hatte in der Runde der letzten 16 den früheren New-York-Sieger Andy Murray (Nr. 3) ausgeschaltet.

3,3 Millionen Dollar für den Sieger

In einem weiteren Halbfinale stehen sich am Freitag im Corona Park im New Yorker Stadtteil Queens der topgesetzte Novak Djokovic (Serbien/Nr. 1) und der kroatische Titelverteidiger Marin Cilic (Nr. 9) gegenüber.

Beide hatten sich bereits am Dienstag für die Vorschlussrunde des mit 42,3 Millionen dotierten Hartplatz-Events qualifiziert.

Der Sieger des letzten Grand-Slam-Tournament des Jahres kassiert ein Rekordpreisgeld in Höhe von 3,3 Millionen Dollar.

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