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Novak Djokovic schlug den Franzosen Quentin Halys in drei Sätzen
Novak Djokovic schlug den Franzosen Quentin Halys in drei Sätzen © Getty Images

Die beiden Titelverteidiger bleiben in Melbourne weiter ohne Satzverlust. Novak Djokovic bezwingt einen Franzosen in drei Sätzen, Serena Williams braucht nur eine Stunde.

Novak Djokovic und Serena Williams haben ihre Mission Titelverteidigung bei den Australian Open erfolgreich fortgesetzt.

Der topgesetzte Serbe Djokovic gab sich beim 6:1, 6:2, 7:6 (7:3) gegen den Franzosen Quentin Halys in der zweiten Runde keine Blöße und bleibt wie Williams ohne Satzverlust.

Die 34-jährige Amerikanerin benötigte für das 6:1, 6:2 gegen Hsieh Su-Wei (Taiwan) exakt eine Stunde. 

Elf Minuten länger brauchte Maria Scharapowa (Russland/Nr. 5), ehe das 6:2, 6:1 gegen Aliaksandra Sasnowitsch (Weißrussland) unter Dach und Fach war.

Auch Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer nahm seine zweite Hürde beim mit 28,38 Millionen Euro dotierten Hartplatzturnier locker.

Beim 6:3, 7:5, 6:1 gegen Alexander Dolgopolow (Ukraine) schlug der Schweizer unter anderem 25 Asse. In der 1:33-stündigen Partie in der Rod-Laver-Arena im Melbourne Park ließ der an Position drei gesetzte Federer keinen einzigen Breakpunkt zu.

Eine böse Überraschung erlebte dagegen Petra Kvitova (Nr. 6).

Die zweimalige Wimbledonsiegerin unterlag der eingebürgerten Australierin Daria Gavrilova mit 4:6, 4:6.

Linkshänderin Kvitova scheiterte bereits als dritte Top-Ten-Spielerin nach Simona Halep (Rumänien/Nr. 2) und Venus Williams (USA/Nr. 8).

Williams dagegen scheint gut in Form: Mit ihrem insgesamt siebten Coup bei den Australian Open könnte die Branchenführerin ihr Major-Konto auf 22 Titel aufstocken - und so mit Rekordhalterin Steffi Graf gleichziehen. 

In den vergangenen Wochen waren Zweifel am Gesundheits- und Fitness-Zustand von Williams aufgekommen.

Zuletzt hatte sie sich mit einer Entzündung im Knie geplagt.

In der vergangenen Saison hatte Williams eine beeindruckende Bilanz von 53:3 Siegen vorzuweisen. Sie gewann die Grand-Slam-Turniere in Melbourne, Paris und Wimbledon, scheiterte bei den US Open in New York allerdings sensationell im Halbfinale an Roberta Vinci (Italien).

Damit platzte auch der Traum von Williams, als erste Spielerin seit Steffi Graf 1988 den Grand Slam zu gewinnen.

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