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Andy Murray eilte in weniger als zwei Stunden ins Achtelfinale von Paris
Andy Murray eilte in weniger als zwei Stunden ins Achtelfinale von Paris © Getty Images

Mitfavorit Andy Murray bezwingt den kroatischen Aufschlagriesen bei den French Open in nicht mal zwei Stunden. Auch Stan Wawrinka spaziert ins Achtelfinale.

Titelverteidiger Stan Wawrinka (Schweiz/Nr. 3) und der britische Mitfavorit Andy Murray (Nr. 2) haben problemlos das Achtelfinale der French Open in Paris erreicht. Wawrinka gab sich beim 6:4, 6:3, 7:5 gegen Lokalmatador Jeremy Chardy (Frankreich/Nr. 30) keine Blöße und verwandelte nach 1:59 Stunden seinen ersten Matchball auf dem 14.911 Zuschauer fassenden Court Philippe Chatrier.  

Rom-Sieger Murray zeigte sich von seinen beiden Fünfsatzsiegen zu Beginn des Turniers gut erholt. Der Schotte benötigte 1:56 Stunden für das 6:1, 6:4, 7:6 (7:3) in der dritten Runde gegen den Aufschlagriesen Ivo Karlovic (Nr. 27). Dem 2,11 Meter großen Kroaten gelangen diesmal nur 14 Asse.

Murray souverän

Dem zweimaligen Major-Gewinner Murray unterliefen in der Partie auf dem Court Suzanne Lenglen gerade einmal vier unerzwungene Fehler - bei 34 direkten Gewinnschlägen.

In seinen ersten beiden Matches bei den 115. French Open hatte Davis-Cup-Sieger Murray einen 0:2- beziehungsweise 1:2-Satzrückstand aufholen müssen.

Bei den Frauen verpasste die letztjährige Finalistin Lucie Safarova überraschend das Achtelfinale. Die an Position elf gesetzte Tschechin unterlag der Weltranglisten-24. Samantha Stosur in 2:22 Stunden mit 3:6, 7:6 (7:0), 5:7. Die 32-jährige Australierin von der Gold Coast hatte ebenfalls schon im Endspiel von Paris gestanden: 2010 hatte Stosur gegen Francesca Schiavone (Italien) verloren.

Kvitova scheitert krachend

Auch die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova (Tschechien/Nr. 10) erlebte eine böse Überraschung. Die Linkshänderin verlor in der dritten Runde gegen die Weltranglisten-108. Shelby Rogers (USA) mit 0:6, 7:6 (7:3), 0:6.

Stosur trifft in der Runde der letzten 16 am Sonntag auf Simona Halep aus Rumänien. Die Nummer sechs der Welt hatte beim 4:6, 6:2, 6:3 gegen die Japanerin Naomi Osaka allerdings mehr Mühe als erwartet. Die 24-jährige Halep hatte 2014 das Finale von Roland Garros gegen Superstar Maria Scharapowa (Russland) verloren und davor im Halbfinale Andrea Petkovic (Darmstadt) ausgeschaltet.

Mitfavoritin Garbine Muguruza indes präsentiert sich weiter in starker Form. Für das 6:3, 6:0 gegen Yanina Wickmayer (Belgien) brauchte die an Position vier gesetzte Spanierin gerade einmal 61 Minuten.

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