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Day Thirteen: The Championships - Wimbledon 2015
Novak Djokovic verdient so viel wie kein Tennisspieler je zuvor © Getty Images

Durch den Einzug ins Viertelfinale der French Open steht fest: Novak Djokovic hat in seiner Karriere über 100 Millionen Dollar verdient - so viel wie keiner je zuvor.

Der topgesetzte Novak Djokovic hat sich mit seinem Viertelfinal-Einzug bei den French Open in punkto Preisgeld zum ersten "100-Millionen-Dollar-Mann" im Welttennis gekürt. Der 29-jährige Serbe besiegte in der Fortsetzung des am Dienstag wegen Regens abgebrochenen Matches Roberto Bautista Agut (Spanien/Nr. 14) mit 3:6, 6:4, 6:1, 7:5.

Nach 3:12 Stunden verwandelte Djokovic auf dem Court Philippe Chatrier seinen zweiten Matchball und ist nur noch drei Siege von seinem ersten Paris-Titel überhaupt entfernt. Dieser fehlt dem Schützling von Boris Becker, der in der Box stolz applaudierte, noch in seiner Grand-Slam-Sammlung.

Thiem erstmals im Viertelfinale

Auch der Österreicher Dominic Thiem (Nr. 13) zeigt sich am Bois de Boulogne von seiner besten Seite. Der frischgebackene Nizza-Sieger, der in der dritten Runde Alexander Zverev (Hamburg) ausgeschaltet hatte, setzte sich mit 6:2, 6:7 (2:7), 6:1, 6:4 gegen den Spanier Marcel Granollers durch. Thiem (22) erreichte damit zum ersten Mal das Viertelfinale eines Major-Turniers und bekommt es dort mit dem an Position zwölf gesetzten David Goffin aus Belgien zu tun.

In der Runde der letzten Acht trifft Djokovic ebenfalls am Donnerstag auf Tomas Berdych (Tschechien/Nr. 7) oder David Ferrer (Nr. 11). Der Spanier hatte 2013 im Endspiel von Roland Garros gestanden.

Federer knapp hinter Djokovic

Djokovic durchbrach am Mittwoch mit seinem 41. Saisonsieg (drei Niederlagen) die Preisgeld-Schallmauer von 100 Millionen Dollar. Vor Beginn des Turniers hatte er 99.673.404 Dollar eingespielt - mehr als jeder andere. Für den Sprung ins Viertelfinale kassiert er etwa 328.280 Dollar. "Geld ist aber nicht mein Ansporn. Es gibt wichtigere Dinge", hatte die Nummer eins unlängst betont.

Vor seinem Dauerrivalen Roger Federer, der in der Preisgeld-Rangliste mit 98.011.727 Dollar auf Platz zwei folgt, musste sich Djokovic in diesen Tagen nicht fürchten. Der Schweizer Grand-Slam-Rekordsieger hatte seine Teilnahme an den 115. French Open wegen Rückenproblemen abgesagt.

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