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Alexander Zverev schafft es in Wimbledon bis in die dritte Runde
Alexander Zverev schafft es in Wimbledon bis in die dritte Runde © Getty Images

Deutschlands Tennis-Hoffnung muss in Wimbledon die Koffer packen. In Runde drei hat der 19-jährige Zverev das Nachsehen gegen die aktuelle Nummer neun der Weltrangliste.

Tennis-Hoffnung Alexander Zverev ist in Wimbledon in der dritten Runde ausgeschieden.

Der 19 Jahre alte Hamburger verlor am "Middle Sunday" auf dem Centre Court gegen Ex-Finalist Tomas Berdych aus Tschechien nach 2:40 Stunden 3:6, 4:6, 6:4, 1:6, erntete aber großes Lob seines Kontrahenten: "Er ist ein zukünftiger Grand-Slam-Sieger. Von ihm werden wir noch viel hören." 

Zverev hatte als einziger deutscher Spieler im Herreneinzel die dritte Runde erreicht. Zufrieden war er mit seiner Leistung gegen Berdych allerdings nicht: "Ich habe in den letzten Tagen viel gespielt, war müde und habe viele Fehler gemacht."

Zverev verpasste damit die Revanche für die Davis-Cup-Niederlage bei seinem Debüt im März. Damals hatte er Berdych in Hannover an den Rand einer Niederlage gebracht und nur knapp in fünf Sätzen verloren. Mit dem Drittrundeneinzug in Wimbledon unterstrich Zverev allerdings erneut sein großes Potenzial. Erstmals war er bei einem Grand-Slam-Turnier als gesetzter Spieler an den Start gegangen - und erfüllte mit zwei Siegen die Erwartungen.

Nach dem Regenchaos der vergangenen Tage hatte der All England Club erst zum vierten Mal in der Wimbledongeschichte (nach 1991, 1997 und 2004) den traditionell spielfreien Sonntag geopfert.

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