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Sabine Lisicki scheitert in der dritten Runde
Sabine Lisicki scheitert in der dritten Runde © Getty Images

Für Sabine Lisicki ist nach zwei überzeugenden Auftritten in der dritten Runde von Wimbledon Schluss. Angelique Kerber setzt sich gegen Carina Witthöft durch.

Sabine Lisicki ist bei ihrem Lieblingsturnier in Wimbledon in der dritten Runde ausgeschieden.

Die Weltranglisten-81. aus Berlin, die in den ersten beiden Runden seit langem wieder überzeugt hatte, verlor gegen die Kasachin Jaroslawa Schwedowa mit 6:7 (2:7), 1:6. Damit verpasste es die Finalistin von 2013, Angelique Kerber (Kiel/Nr. 4) ins Achtelfinale zu folgen. 

"Mir hat heute die Lockerheit gefehlt", sagte Lisicki: "Das ist schade, und natürlich bin ich enttäuscht, aber ich habe bei diesem Turnier gezeigt, dass ich noch Tennis spielen kann. Wir haben definitiv ein paar Schritte nach vorne gemacht."

Gegen Schwedowa hatte Lisicki zuvor zweimal in Wimbledon gewonnen - vor zwei Jahren im Achtelfinale und bei den Olympischen Spielen 2012. Auch im vergangenen Jahr hatte Lisicki nach gutem Beginn im All England Club in der dritten Runde verloren. 

Kerber steht im Achtelfinale

Melbourne-Siegerin Angelique Kerber schaffte dagegen den Sprung in die zweite Woche. 

Die Weltranglistenvierte aus Kiel setzte sich im deutschen Duell gegen Carina Witthöft (Hamburg) mit 7:6 (13:11), 6:1 durch. Im Achtelfinale trifft Kerber auf Misaki Doi, die Anna-Lena Friedsam (Neuwied) mit 7:6 (7:1), 6:3 aus dem Turnier warf. Gegen die Japanerin hatte Kerber auf dem Weg zu ihrem Triumph bei den Australian Open in Runde eins einen Matchball abgewehrt.

Die 28 Jahre alte Linkshänderin steht bei ihrer neunten Teilnahme im All England Club zum dritten Mal im Achtelfinale.

2012 hatte sie das Halb-, 2014 das Viertelfinale erreicht. Im vergangenen Jahr gewann Kerber gegen Witthöft (21) in Runde eins von Wimbledon 6:0, 6:0.

Das zweite Aufeinandertreffen war deutlich spannender - zumindest im ersten Satz. Kerber legte vor (3:1), Witthöft konterte (3:5). Auch im Tiebreak ging es hin und her: Kerber verwandelte erst ihren sechsten Satzball, Witthöft hatte zuvor vier Chancen nicht genutzt.

Nach einer langen (zwei Stunden) und einer kurzen (zehn Minuten) Regenpause im zweiten Durchgang verwandelte Kerber nach insgesamt 1:39 Stunden Spielzeit ihren ersten Matchball zum Sieg.

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