vergrößernverkleinern
Day Eleven: The Championships - Wimbledon 2017
Roger Federer trifft im Finale von Wimbledon auf Marin Cilic © Getty Images

Der frühere Rasenkönig schlägt vor dem Wimbledon-Finale martialische Töne an. Sie sollen seinen Landsmann zum Triumph über Federer treiben.

Seine gesamte Karriere über hat sich Goran Ivanisevic darum bemüht, seinen Ruf als Grobian auf dem Tennisplatz zu verteidigen. Vor dem Aufschlag-König war im falschen Moment kein Schläger sicher. 

Wer glaubt, Ivanisevic sei im Alter ruhiger geworden, der irrt. Und zwar gewaltig. 

Ivanisevic mit martialischer Anfeuerung an Cilic

Vor dem Wimbledon-Finale zwischen Marin Cilic und Roger Federer hat sich der frühere Rasen-König mit einem zweifelhaften Ratschlag an seinen Landsmann und früheren Schützling gewandt. 

"Wenn Federer am Boden ist, musst du ihn zerstampfen, auf ihn drauftreten und ihn noch mehr verletzen. Denn Roger ist wie eine Filmfigur. Wenn du ihn tötest, steht er wieder auf und du musst ihn nochmals töten. Um zu gewinnen, musst du ihn ungefähr 77 Mal töten!"

Genau diese Worte hat Ivanisevic Reportern des Schweizer Blick in den Notizblock diktiert. 

Der 45-Jährige spielte damit auf das Viertelfinale des Vorjahres an, in dem Cilic Federer denkbar knapp und unglücklich unterlag.

Cilic hatte Federer am Rande einer Niederlage

"Cilic hätte dieses Spiel gewinnen sollen. Er war drauf und dran, Federer zu killen, hatte drei Matchbälle und drei zweite Aufschläge. Federer sah so langsam aus, weil Marin so schnell spielte", befand Ivanisevic in der Nachbetrachtung. 

Für die Revanche müsse Cilic die richtige Lehre ziehen, merkte er an - und holte aus zu seiner martialischen Rede.

Dass Cilic aber überhaupt eine Chance gegen Federer hat, das stellt ein anderer früherer Wimbledon-Champion in Frage. "Der Unterschied zum letzten Jahr ist, dass Roger heute wieder topfit ist. Für mich ist deshalb klar, dass er seinen achten Titel holt", sagte John McEnroe. 

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel