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Andrea Petkovic setzt sich im Endspiel durch

Andrea Petkovic hat dank einer Energieleistung das Finale von Sofia gewonnen und eine perfekte Generalprobe für das Fed-Cup-Endspiel am kommenden Wochenende in Prag gefeiert.

Die zuletzt schwächelnde Weltranglisten-17. besiegte zum Abschluss des "WTA Tournament of Champions" die Italienerin Flavia Pennetta (Nr. 15) mit 1:6, 6:4, 6:3.

Nach 2:11 Stunden verwandelte Petkovic ihren ersten Matchball und durfte sich über ihren insgesamt fünften Turniersieg freuen.

In dieser Saison hatte die 27-Jährige bereits die Veranstaltungen in Charleston und Bad Gastein gewonnen.

Petkovic startete schlecht in ihr zehntes WTA-Finale und geriet mit 0:4 in Rückstand, ehe sie ihr erstes Aufschlagspiel durchbringen konnte.

Nach dem klar verlorenen ersten Durchgang steigerte sich die Darmstädterin aber und minimierte ihre Fehlerquote.

Im entscheidenden Satz glückte Petkovic dann das Break im ominösen siebten Spiel zum 4:3.

Durch den Coup in der Arena Armeec tankte French-Open-Halbfinalistin Petkovic viel Selbstvertrauen für das Fed-Cup-Finale gegen Gastgeber Tschechien am 8./9. November in Prag, für das sie neben Angelique Kerber (Kiel) als zweite deutsche Einzelspielerin gesetzt ist.

Qualifiziert waren für das zunächst im Gruppenformat durchgeführte und mit insgesamt 750.000 Dollar dotierte Turnier in Sofia neben den Wildcard-Inhaberinnen Pennetta und Swetana Pironkowa (Bulgarien) die sechs bestplatzierten Turniersiegerinnen des Jahres nach den acht Teilnehmerinnen des Saisonfinales in Singapur.

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