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Serena Williams wird zum sechsten Mal ausgezeichnet

Perfekter Jahresabschluss für Serena Williams: Die Weltranglistenerste aus den USA ist von der Womens Tennis Association (WTA) zum insgesamt sechsten Mal zur "Spielerin des Jahres" gekürt worden.

Die 33-jährige Williams hat in dieser Saison sieben Turniere gewonnen - darunter bei den US Open in New York ihr insgesamt 18. Grand-Slam-Event (US Open 2014).

Dabei hatte die jüngere der Williams-Sisters gerade bei den ersten Major-Tournaments des Jahres enttäuscht.

Bei den Australian Open scheiterte Williams bereits im Achtelfinale, bei den French Open schon in der zweiten Runde und in Wimbledon in Runde drei.

Nach dem Wechsel auf Hardcourt im Spätsommer zeigte die fünfmalige Wimbledonsiegerin allerdings ihre alte Stärke und gewann bis zum Saisonende 26 von 29 Matches.

Die Saison krönte sie mit dem Gewinn des WTA-Finals in Singapur im Oktober.

Williams wird das Jahr zum dritten Mal nach 2002, 2009 und 2013 auf dem Tennis-Thron beenden.

Der Ehrgeiz ist der Rechtshänderin aus Palm Beach Gardens/Florida allerdings auch nach 18 Grand-Slam-Titeln noch nicht abhanden gekommen.

"Ich habe mich nie besser gefühlt und bin begeistert von meinen Möglichkeiten", erklärte Williams, die vor drei Jahren eine lebensgefährliche Lungenembolie erlitten hatte: "Seitdem kann ich meine Erfolge so richtig genießen."

Sogar die 22 Major-Siege von Steffi Graf erscheinen ob der mentalen und physischen Frische der Branchenführerin, die 1999 als 17-Jährige in Flushing Meadows ihren ersten großen Coup feierte, nicht mehr unantastbar.

"Ich denke, Serena wird Steffi Graf überholen. Sie ist schon jetzt die Größte aller Zeiten", sagte US-Ikone Chris Evert, die wie Williams und Martina Navratilova 18 Grand Slams gewonnen hat.

Graf hatte die Ehrung zur "Spielerin des Jahres" achtmal erhalten, Navratilova siebenmal.

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