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Serena Williams war zu Tränen gerührt
Serena Williams war zu Tränen gerührt © Getty Images

Zum ersten Mal seit dem Rassismus-Skandal spielt Serena Williams wieder in Indian Wells. Schon der stürmische Empfang der Zuschauer rührt die Weltranglistenerste zu Tränen.

Serena Williams (33) hat beim WTA-Turnier im kalifornischen Indian Wells ein emotionales Comeback gefeiert.

Bei ihrer Rückkehr auf den Centre Court triumphierte die Weltranglistenerste in der zweiten Runde mit 7:5, 7:5 gegen die Rumänin Monica Niculescu.

Dabei wurde die 33-Jährige von den Zuschauern mit stürmischem Applaus empfangen, woraufhin die Amerikanerin in Tränen ausbrach.

Für Williams war es nach der Demütigung des Rassismus-Skandal von 2001 der erste Auftritt seit 14 Jahren in Indian Wells.

Damals waren sie und ihre Familie während des gewonnenen Finals gegen Kim Clijsters (Belgien) von den Zuschauern beleidigt und ausgebuht worden.

Daraufhin boykottierte Williams das prestigeträchtige Turnier.

Es war damals eine Reaktion auf die verletzungsbedingte Absage von Williams' Schwester Venus für das Halbfinale zwei Tage zuvor gegen die 19-jährige Serena.

Einige äußerten sogar den Verdacht, Vater Richard habe seine ältere Tochter ohne Not aus dem Verkehr gezogen, um einen Sister Act zu vermeiden.

"Das war es wert, wieder hierherzukommen und neue Erinnerungen an das Turnier zu kreieren", sagte Williams: "Ich habe mich super gefühlt auf dem Platz und mich über die Reaktionen der Fans sehr gefreut." Die 33-Jährige, die zum Auftakt ein Freilos hatte, trifft nun auf Sarina Dijas (Kasachstan/Nr. 28).

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