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Angelique Kerber bezwang Misaki Doi
Angelique Kerber bezwang Misaki Doi © Getty Images

Nürnberg - Angelique Kerber bezwingt problemlos die japanische Qualifikantin Misaki Doi und steht erstmals im Halbfinale von Nürnberg. Dort erwartet sie eine unangenehme Italienerin.

Fed-Cup-Spielerin Angelique Kerber steht erstmals im Halbfinale des WTA-Turniers in Nürnberg.

Die an Position zwei gesetzte Kielerin gewann in der Runde der letzten Acht gegen die Qualifikantin Misaki Doi (Japan) mühelos mit 6:2, 6:3.

"Ich bin froh über meinen Leistung. Es ist für mich als Linkshänderin nie leicht, gegen eine andere Linkshänderin zu spielen", sagte Kerber im BR über ihren Auftritt.

In dem Linkshänderinnen-Duell verwandelte Kerber nach 67 Minuten ihren ersten Matchball und darf gut drei Wochen nach ihrem Turniersieg in Stuttgart weiter vom deutschen Titel-Double träumen.

Im Spiel um den Einzug in ihr drittes Endspiel des Jahres trifft die Weltranglistenelfte, die zum erweiterten Favoritenkreis für die am Sonntag beginnenden French Open zählt, am Freitag auf Roberta Vinci. "Sie ist gefährlich und spielt mit viel Slice auf der Rückhandseite", meinte Kerber.

Die an Position vier gesetzte Italienerin hatte sich zuvor im Viertelfinale des Nürnberger Versicherungscups mit 6:1, 1:6, 6:4 gegen die Japanerin Kurumi Nara (Nr. 7) durchgesetzt.

Dagegen verpasste die an Position acht gesetzte Carina Witthöft ihr erstes WTA-Halbfinale.

Die 20 Jahre alte Hamburgerin erlebte beim 0:6, 4:6 gegen Lara Arruabarrena einen wahren Albtraum und holte ihr erstes Spiel zum 1:4 im zweiten Satz.

Die Spanierin, Nummer 98 der Welt, hatte am Vortag überraschend Sabine Lisicki (Berlin/Nr. 3) in drei Sätzen ausgeschaltet.

Durch die Witthöft-Niederlage platzte auch die letzte Hoffnung der Veranstalter auf ein deutsches Finale.

Kerber dachte derweil schon an ihre nächste Gegnerin Vinci. "Roberta ist gefährlich und spielt mit viel Slice auf der Rückhandseite", meinte sie über die Doppelspezialistin, die sich mit 6:1, 1:6, 6:4 gegen Kurumi Nara (Japan/Nr. 7) durchsetzte.

Die topgesetzte Andrea Petkovic hatte ihre Erstrundenpartie am Montag wegen einer Oberschenkelverletzung aufgeben müssen.

Auch Kerber ging leicht angeschlagen ins Match gegen Doi.

"Der Rücken zwickt ein bisschen, gestern konnte ich nicht trainieren und auch heute habe ich es gemerkt", sagte sie nach ihrem Sieg im BR.

Kerber begann Teil drei ihrer Nürnberger Titelmission dennoch konzentriert und nahm der nur 1,58 Meter kleinen Doi gleich das erste Aufschlagspiel ab.

Mit ihren präzisen Grundschlägen kam Kerber gegen die Nummer 112 des Rankings immer wieder zum Erfolg und holte sich nach 27 Minuten mit einem Vorhand-Winner den ersten Durchgang.

Danach agierte Doi mutiger und zwang Kerber immer wieder zu Fehlern.

Doch mit dem Break zum 4:3 brachte sich die Favoritin auf die Siegerstraße.

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