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TEN-US OPEN-PETKOVIC-VESNINA
Andrea Petkovic steht in der Weltrangliste aktuell auf Platz 24 © Getty Images

Ein neuer Trainer soll Andrea Petkovic aus der Schaffenskrise führen: Jan de Witt könne ihr viel Energie sparen und "weiß genau, wo er mich als Spielerin hinführen will".

Andrea Petkovic wird mit Jan de Witt als neuem Trainer in die anstehende Tennis-Saison gehen.

Die Weltranglisten-24. gab am Donnerstag offiziell die zunächst einjährige Zusammenarbeit mit dem Cheftrainer der Gerry Weber Breakpoint Base in Halle/Westfalen bekannt. Der soll die Darmstädterin aus ihrer Sinnkrise führen.

Bereits seit dem 1. Dezember trainiert Petkovic in Ostwestfalen mit dem 50-jährigen de Witt, der außerdem noch den französischen Weltklassespieler Gilles Simon (ATP-Nr. 15) betreut.

"Eine unheimliche Entspanntheit"

"Jan ist ein moderner Coach, sehr genau, äußerst strukturiert - und er arbeitet viel mit Videoanalyse. Er ist sehr zielstrebig und weiß genau, wo er mich als Spielerin hinführen will", sagte Petkovic.

Noch bis zum 23. Dezember wird die 28-jährige in Halle/Westfalen bleiben. Schwerpunkte der Trainingsarbeit waren zu Beginn Aufschlag und Taktik.

"Was mir außerdem hilft: Da Jan aus dem Männerbereich kommt, hat er eine unheimliche Entspanntheit und überträgt diese auf mich", sagte Petkovic und erklärte: "Ich glaube, bei den Männern geht in puncto Trainingsintensität alles ein bisschen entspannter vor sich. Ich dagegen wollte in der Beziehung schon öfter mit dem Kopf durch die Wand."

Zuletzt völlig ausgebrannt

In der letzten Phase der abgelaufenen Saison war Petkovic, die ehemalige Nummer neun der Welt, von ihrem Sparringspartner Boris Conkic gecoacht worden. Davor hatte sie ein paar Monate mit Dirk Dier, dem Co-Trainer des Davis-Cup- und Fed-Cup-Teams, zusammengearbeitet.

Erst vor wenigen Wochen hatte die Hessin bestätigt, dass sie ihre Karriere fortsetzen würde, obwohl sich die Fed-Cup-Spielerin zuletzt völlig ausgebrannt fühlte.

Petkovic wird ab 3. Januar 2016 in Brisbane an den Start gehen. Das Turnier in Sydney im Anschluss wird sie diesmal auslassen, um sich voll auf den ersten Höhepunkt des neuen Jahres zu konzentrieren: die Australian Open in Melbourne (18. bis 31. Januar).

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