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Laura Siegemund war als Lucky Loser nachgerückt
Laura Siegemund war als Lucky Loser nachgerückt © Getty Images

Laura Siegemund steht in Russland überraschend im Achtelfinale. Die 27-Jährige bezwingt die gesetzte Favoriten. Auf Annika Beck wartet nach ihrem Sieg ein schwieriges Los.

Laura Siegemund und Annika Beck haben sich mit starken Leistungen ins Achtelfinale des WTA-Turniers in St. Petersburg gekämpft.

Die 27 Jahre alte Siegemund überraschte zum Auftakt und schaltete die an Position sieben gesetzte Französin Kristina Mladenovic mit 1:6, 7:5, 6:1 aus. Beck (21) setzte sich mit 4:6, 6:4, 7:5 gegen die Tschechin Lucie Hradecka durch.

Auf Beck wartet nun allerdings eine ganz schwere Aufgabe. Im Achtelfinale trifft sie auf die topgesetzte Schweizerin Belinda Bencic, die am Wochenende mit der Schweiz in Leipzig das deutsche Fed-Cup-Team besiegt hatte (3:2).

Siegemund spielt gegen Darja Kasatkina (Russland), die Kirsten Flipkens (Belgien) in drei Sätzen bezwang.

Für Siegemund war es das erste Duell mit der Nummer 30 der Welt. Dabei schloss sie an ihre starke Leistung bei den Australian Open in Melboune an, wo sie die dritte Runde erreicht hatte.

Im zweiten Satz kämpfte sich Siegemund nach einem Break noch zurück und drehte das Match. Die Weltranglisten-87., die als Lucky Loser nachgerückt war, verwandelte nach 2:02 Stunden ihren ersten Matchball. Beck stand beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres sogar im Achtelfinale.

Beim mit 753.000 Dollar dotierten Hartplatzturnier ist aus deutscher Sicht zudem Carina Witthöft (Hamburg) am Start.

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