vergrößern verkleinern
Barbara Rittner, Angelique Kerber und Andrea Petkovic feiern den deutschen Fed-Cup-Sieg gegen Australien
Barbara Rittner war bei Angelique Kerbers Triumph in Melbourne vor Ort © Getty Images

Bundestrainerin Barbara Rittner erwartet nach Angelique Kerbers Triumph in Melbourne keinen neuen Tennis-Boom in Deutschland, hofft aber, dass ihre Nummer eins "einen schlafenden Riesen geweckt" hat.

"Boom ist ein großes Wort, aber Angies Sieg ist nachhaltig und geschichtsträchtig", sagte Rittner während eines PR-Termins am Montag bei Porsche in Leipzig: "Sie bringt ihre Freude sympathisch und charmant rüber, weil sie selbst noch so geflasht ist."

Wie Rittner hatte auch Kerbers Fed-Cup-Kollegin und gute Freundin Andrea Petkovic Tränen in den Augen, als die Kielerin am Samstag ihren Matchball im Finale der Australian Open verwandelte. "Dass sie es geschafft hat, war wirklich eine Genugtuung. Wir haben gesehen, dass alles möglich ist. Angie ist eine Inspiration, noch härter zu arbeiten", sagte Petkovic.

Ins Schwärmen geriet vor der Fed-Cup-Partie am Wochenende gegen die Schweiz auch Aufsteigerin Anna-Lena Friedsam, die in Melbourne im Achtelfinale knapp ausgeschieden war. Kerber sei für sie "auf jeden Fall ein Vorbild. Sie gibt immer ihr Bestes und ist jetzt mit dem Titel belohnt worden".

x
Bitte bewerten Sie diesen Artikel