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2016 BNP Paribas Open - Day 10
Serena Williams hat eine klare Meinung zu den sexistischen Aussagen eines Turnierdirektors © Getty Images

Turnierdirektor Raymond Moore leistet sich eine üble verbale Entgleisung, Serena Williams lässt das nicht lange auf sich sitzen. Die Äußerungen seien beleidigend und unwahr.

Nach ihrer Final-Niederlage beim WTA-Turnier in Indian Wells hat Tennis-Superstar Serena Williams (USA) sexistische Kommentare des Turnierdirektors Raymond Moore gekontert.

"Wenn ich eine Spielerin wäre, würde ich jeden Abend auf die Knie gehen und Gott dafür danken, dass Roger Federer und Rafael Nadal geboren wurden, weil sie diesen Sport getragen haben", hatte der 69-Jährige am Sonntagmorgen vor der versammelten Presse erklärt.

Auf diesen Kommentar angesprochen, antwortete die Weltranglistenerste: "Ich bin natürlich der Meinung, dass keine Frau irgendwem auf den Knien danken sollte. Wenn ich ihnen jeden Tag sagen würde, wie viele Menschen sagen, dass sie nur Tennis schauen, wenn meine Schwester oder ich spielen, könnte ich die Zahl nicht mal nennen."

Die 21-malige Grand-Slam-Siegerin, die zuvor das Endspiel gegen Wiktoria Asarenka (Weißrussland/Nr. 13) mit 4:6, 4:6 verloren hatte, fügte an: "Wie bei den Frauen gibt es auch viele männliche Profis, bei denen es Spaß macht, zuzuschauen."

Moores Äußerungen seien schlichtweg "beleidigend, sehr unangebracht und sehr, sehr, sehr unrichtig". Der Südafrikaner hatte sich bereits für seine Kommentare entschuldigt.

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