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Day Seven: The Championships - Wimbledon 2016
Angelique Kerber stellt mit Rang zwei ihre beste Platzierung in der Weltrangliste ein © Getty Images

Im Gegensatz zu vielen Top-Spielerinnen überzeugt Angelique Kerber in Wimbledon - und wird dafür auch in der Weltrangliste belohnt. Es bleibt aber noch Luft nach oben.

Melbourne-Siegerin Angelique Kerber steht vor der Rückkehr auf Platz zwei der Weltrangliste.

Die derzeitige Nummer vier im Ranking, die beim bedeutendsten Tennisturnier der Welt am Montag das Viertelfinale erreichte, profitierte vom frühen Ausscheiden ihrer Konkurrentinnen.

"Zweite, das klingt schon mal gut. Aber ein Platz fehlt noch", sagte Kerber bei Sky. Abgefangen werden kann sie nur noch von ihrer nächsten Gegnerin Simona Halep, wenn die Rumänin den Titel in Wimbledon holt.

French-Open-Gewinnerin Garbine Muguruza (Spanien/Nr. 2) war im All England Club völlig überraschend bereits in der ersten Runde gescheitert. Im vergangenen Jahr hatte sie im Südwesten Londons noch im Finale gestanden.

Am Montag erwischte es dann die Weltranglistendritte Agnieszka Radwanska aus Polen, die im Achtelfinale der Slowakin Dominika Cibulkova mit 3:6, 7:5, 7:9 unterlag. Topgesetzt ist an der Church Road Branchenführerin Serena Williams (USA).

Fed-Cup-Spielerin Kerber hatte sich in der Runde der letzten 16 im Linkshänderinnen-Duell gegen Misaki Doi (Japan) deutlich mit 6:3, 6:1 durchgesetzt und eine ganz starke Vorstellung gezeigt. Am Dienstag trifft sie auf Halep (Nr. 5).

Durch ihren ersten Grand-Slam-Triumph Ende Januar bei den Australian Open war die 28-jährige Kerber erstmals auf Platz zwei der Weltrangliste geklettert, hatte diese Position aber ein paar Wochen später wieder verloren.

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