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TEN-SPO-SHARAPOVA
Maria Scharapowa darf bei den French Open 2017 wieder starten © Getty Images

Die Russin beklagt, dass bei ihrer Anhörung das Schiedsgericht nicht neutral gewesen sei. Außerdem zeigt sie Unverständnis für die harte Sanktion des ITF.

Maria Scharapowa hat nach der Reduzierung ihrer Dopingsperre erneut den Tennis-Weltverband angegriffen.

"Ich saß in einer Anhörung mit einem Schiedsgericht, das die ITF ausgewählt hatte. Das ist nicht neutral. Der CAS (Internationaler Sportgerichtshof, d.Red.) ist neutral", sagte die frühere Weltranglistenerste aus Russland im Gespräch mit US-Talkmaster Charlie Rose.

Scharapowa zeigt Unverständnis

Der CAS hatte am Dienstag die von der ITF gegen Scharapowa ausgesprochene Sperre wegen Meldonium-Missbrauchs von zwei Jahren auf 15 Monate reduziert. Die 29-Jährige ist am 26. April 2017, viereinhalb Wochen vor Beginn der French Open, wieder spielberechtigt. Scharapowa war Ende Januar auf die erst seit Jahresbeginn verbotene Substanz getestet worden. Der CAS erklärte, dass die ITF den veränderten Status der Substanz nicht klar genug kommuniziert habe.

"Ich habe mich gefragt, warum ich es nicht wusste. Es hätte so viele Wege gegeben", beklagte sich Scharapowa und zeigte Unverständnis für die harte Sanktion. "Die ITF wollte mich vier Jahre Sperren", sagte die Russin. Auf die Frage, ob der Weltverband versucht habe, ein Exempel an ihr zu statuieren, antwortete die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin: "Ich beginne, es so zu sehen."

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