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Porsche Tennis Grand Prix - Day 2
Laura Siegemund erreicht das Achtelfinale bei ihrem Heimspiel © Getty Images

Die Vorjahres-Finalistin hat mit der Chinesin Zhang zum Auftakt kein Problem. Dabei erwischt Siegemund einen Start nach Maß. Im Achtelfinale wartet eine Russin.

Die letztjährige Finalistin Laura Siegemund ist nach einer überzeugenden Leistung ins Achtelfinale des WTA-Turniers in Stuttgart (täglich, ab 18.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) eingezogen.

Die Wildcard-Inhaberin aus Metzingen benötigte für ihren 6:2, 7:6 (7:4)-Auftaktsieg gegen die Chinesin Zhang Shuai (WTA-Nr. 32) insgesamt 1:45 Stunden und stellte nach einem schwachen Saisonstart ihre ansteigende Form eindrucksvoll unter Beweis.

"Sie hat mich ganz schön in die Bredouille gebracht, weil sie im zweiten Satz wesentlich aggressiver gespielt hat. Aber ich hatte das Gefühl, ich mache da weiter, wo ich im letzten Jahr aufgehört habe", sagte Fed-Cup-Spielerin Siegemund und meinte: "Es gibt jedes Mal viele enge Situationen in einem Match, die man meistern muss. Das ist mir gelungen."

Kusnezowa wartet

Die Weltranglisten-49. Siegemund trifft in der Runde der letzten 16 am Donnerstag auf Swetlana Kusnezowa. Die an Position acht gesetzte Russin, Stuttgart-Siegerin von 2009, hatte beim 6:3, 5:7, 6:3 in ihrem Erstrundenmatch gegen die Niederländerin Kiki Bertens mehr Mühe als erwartet.

Auf dem schnellen Sandbelag agierte Siegemund, die in den ersten sieben Turnieren der Saison sechs Auftaktpleiten kassiert hatte, gewohnt mutig und variabel. Nach einem Volleystopp ging die Lokalmatadorin unter dem Jubel der rund 3500 Zuschauer mit 4:1 in Führung und wehrte im anschließenden Spiel gleich vier Breakchancen von Shuai ab.

Fünfter Satzball sitzt

Ihren fünften Satzball nutzte Siegemund nach 43 Minuten mit einem Rückhandwinner. Die 29-Jährige hatte neben Dopingsünderin Maria Scharapowa (Russland) und Johanna Konta (Großbritannien/Nr. 6) die dritte Wildcard erhalten.

Im zweiten Durchgang ließ sich Siegemund auch von einem 3:5-Rückstand nicht schocken und behielt im Tiebreak die Nerven. 2016 hatte sie als erste Qualifikantin überhaupt das Endspiel von Stuttgart erreicht. Dort hatte die Diplom-Psychologin gegen Angelique Kerber verloren.

Die topgesetzte Kielerin greift erst am Donnerstag ins Turnier-Geschehen ein. Dann trifft Kerber beim mit umgerechnet 715.000 Euro dotierten Hallenevent entweder auf Kristina Mladenovic (Frankreich) oder Australian-Open-Halbfinalistin Mirjana Lucic-Baroni (Kroatien).

Die dritte deutsche Spielerin im Hauptfeld, Qualifikantin Tamara Korpatsch, bekommt es bereits am Mittwoch in der ersten Runde mit Carla Suarez Navarro aus Spanien zu tun.  

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