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Maria Scharapowa (r.) konterte Eugenie Bouchard (l.)
Maria Scharapowa (r.) konterte Eugenie Bouchard (l.) © Getty Images

Maria Scharapowa meldet sich nach den kritischen Aussagen zu ihrer Doping-Sperre zu Wort. Für Eugenie Bouchard und Andy Murray hat sie kein Verständnis.

Die Rückkehr von Maria Scharapowa auf die Tennis-Bühne nach ihrer Doping-Sperre war von vielen Zweiflern und Kritikern begleitet.

So hatte Eugenie Bouchard scharf gegen Scharapowa geschossen. "Sie ist eine Betrügerin und ich denke nicht, dass es Betrügern in irgendeiner Sportart erlaubt sein sollte, diese Sportart wieder auszuüben", giftete die Tennis-Beauty bei TRT World.

Jetzt hat die Russin in einem Interview zurückgeschlagen. "Die Kommentare basieren nicht auf Fakten. Deswegen beachte ich sie nicht", so Scharapowa bei BBC.

Auch die Vorwürfe von Andy Murray, der es seltsam fand, dass so viele Spitzensportler Meldonium nutzen würden, um angebliche Herzprobleme zu bekämpfen, konterte sie. "Er sollte keine Meinung haben, weil er keine Fakten hat. Das sind die Worte, die Überschriften machen", meinte die frühere Weltranglistenerste.

Scharapowa bezeichnete es zwar als Fehler, das seit Januar 2016 verbotene Mittel weiter genommen zu haben, erklärte aber auch, es gäbe keinen Nachweis dafür, dass es leistungssteigernd sei.

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