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Thomas Weikert wirbt für gemischtes Doppel bei Olympia.
Thomas Weikert wird nur noch bis zum 10. März Präsident des DTTB bleiben © Getty Images

Weltverbands-Präsident Thomas Weikert (Limburg) tritt am 10. März als Präsident des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) zurück. Die überraschende Entscheidung des 53-Jährigen gab der DTTB am Dienstag bekannt.

Als kommissarischer Nachfolger des Juristen, der den DTTB seit 2005 führt, schlägt das Verbandspräsidium den derzeitigen Finanz-Vizepräsidenten Michael Geiger (Haslach) vor. Der 49-Jährige macht die Annahme seiner Berufung von einer noch anstehenden Überprüfung der Vereinbarkeit seines Berufes als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer mit dem Ehrenamt abhängig. Eine Neuwahl des Präsidenten steht beim DTTB-Bundestag im November auf dem Programm.

Weikert begründete seinen Entschluss mit seiner Doppelfunktion an den Spitzen des Weltverbandes und der deutschen Dachorganisation. "Nach der Nominierung des DTTB als Ausrichter der Einzel-WM 2017 habe ich festgestellt, dass viele Verbände einen Interessenkonflikt sehen, wenn der DTTB mit der ITTF Verträge über dieses Turnier abzuschließen hat", sagte der frühere Bundesliga-Spieler. Weikert hatte am 1. September beim Weltverband ITTF nach mehreren Monaten als Stellvertreter des Präsidenten das oberste Amt vom Kanadier Adham Sharara übernommen.

DTTB-Ehrenpräsident Hans Wilhelm Gäb (Eppstein) würdigte den scheidenden Verbandschef für die geleistete Arbeit: "Nie zuvor hat ein Präsident unseres Verbandes mit ähnlichem Einsatz und mit so umfassenden Kenntnissen wie Thomas Weikert für den Tischtennis-Sport gearbeitet."

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