vergrößernverkleinern
Der Werbespot von Timo Boll mit einem Roboter in China stellt sich als Hit heraus
Der Werbespot von Timo Boll mit einem Roboter in China stellt sich als Hit heraus © twitter@KUKA_RoboticsDE

Eine Kampagne mit Videofilmen von einem Duell zwischen Timo Boll und einem Roboter erobert den chinesischen Markt. Zahlreichen Medien berichten über das ungleiche Duell.

Tischtennis-Rekordeuropameister Timo Boll (Düsseldorf) bleibt auch im Herbst seiner Laufbahn ein erfolgreicher Werbeträger für den chinesischen Markt.

Die zweiteilige "Mensch gegen Roboter"-Kampagne mit Videofilmen von Duellen des Weltranglistensiebten mit einer eigens angefertigten Maschine erzielte alleine im Reich der Mitte nach Angaben von Bolls Sponsor eine Reichweite im Gegenwert von Werbemaßnahmen für zwölf Millionen Euro.

Zum Gesamtwert der Kampagne über China hinaus machte das Augsburger Unternehmen auf dem "Sponsors Media Summit" in Köln am Dienstag keine Angaben.

Wie ein Firmenvertreter ausführte, hätten die beiden seit 2014 mit hohem Aufwand produzierten Videos mit zahlreichen Ballwechseln zwischen Boll und dem Roboter im Internet die hohe Zahl von 15 Millionen Kontakten erreicht. Zudem war international in zahlreichen TV-Nachrichten und -Magazinen ebenso über das ungleiche Duell berichtet worden wie in unzähligen Zeitungen und anderen Veröffentlichungen.

Auch in sozialen Netzwerken hatte die Kampagne für viel Aufsehen gesorgt.

Boll ist seit seinem Aufstieg in die Weltspitze vor über zehn Jahren für Firmen mit Absichten im chinesischen Milliarden-Markt ein überaus erfolgreicher Werbeträger.

Die Engagements des früheren Weltranglistenersten sorgen aufgrund seiner enormen Popularität in China und im restlichen Asien für die beabsichtigten Imagetransfers.

Bereits mehrfach gehörte der frühere WM-Dritte auch schon Delegationen der deutschen Wirtschaft bei China-Reisen als offizielles Mitglied an.

In China genießt Boll außer für seine sportlichen Leistungen - lange galt der zweimalige Weltcupsieger am Tisch als "Chinas Staatsfeind Nummer eins" - auch für seine Höflichkeit und sein zurückhaltendes Naturell große Beliebtheit. Während seiner Gastspiele bei Turnieren in China und in der chinesischen Super League wird der 34-Jährige regelmäßig von Sicherheitskräften vor allzu aufdringlichen Fans abgeschirmt.

Video
teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel