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Ding Ning setzt sich im Finale durch
Ding Ning setzt sich im Finale durch © Getty Images

Die chinesische Weltranglistenerste Ding Ning ist zum zweiten Mal Weltmeisterin im Damen-Einzel.

Bei den Titelkämpfen im heimischen Suzhou gewann die Achtelfinal-Bezwingerin der deutschen Nationalspielerin Irene Ivancan (Stuttgart/Istanbul) das Endspielduell mit ihrer Teamkollegin Liu Shiwen 4:3.

Ding trat durch die Wiederholung ihres Triumphes von 2011 trotz einer schweren Sprunggelenkverletzung, die sich die Olympia-Zweite zu Beginn des Entscheidungssatzes zugezogen hatte, die Nachfolge der im Halbfinale von Liu entthronten Titelverteidigerin Li Xiaoxia (China) an.

Die Olympiasiegerin war im Halbfinale an Liu gescheitert.

Für China bedeutete Dings Erfolg im Damen-Einzel den elften Titelgewinn in Serie und das 21. WM-Gold insgesamt.

Bislang letzte Einzel-Weltmeisterin aus einem anderen Land als China war 1993 in Göteborg die Südkoreanerin Hyun Jung-Hwa.

Chinas Damen holten beim Heimspiel in Ostchina außerdem zum fünften Mal nacheinander alle vier möglichen Einzel-Medaillen.

Ivancans Achtelfinal-Teilnahme war das beste Einzel-Ergebnis der deutschen Damen in Suzhou.

In der Runde der letzten 16 hatte die 31-Jährige gegen Ding 0:4 verloren.

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