vergrößernverkleinern
Han Ying
Han Ying gewann das Finale der Austrian Open gegen Ai Fukuhara © Getty Images

Dimitrij Ovtcharov und Co. sind rund drei Wochen vor der Tischtennis-EM in Jekaterinenburg (25. September bis 4. Oktober) schon in ansprechender Form.

Bei den Austrian Open in Wels unterstrichen die Asse des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) durch Erfolge bei den Damen für Han Ying im Einzel sowie das Berliner Duo Petrissa Solja/Shan Xiaona im Doppel und Finalteilnahmen in beiden Herren-Konkurrenzen zum Teil nachdrücklich ihre Ambitionen für die kontinentalen Titelkämpfe in Russland.

Bei den Herren waren nur asiatische Gegner zu stark für die Schützlinge von Bundestrainer Jörg Roßkopf.

Ovtcharov verliert Finale gegen Mizutani

Der topgesetzte Europameister Ovtcharov (Hameln/Orenburg) musste sich beim Griff nach seinem sechsten World-Tour-Titel erst im Endspiel dem gleichauf als Nummer fünf der Weltrangliste geführten Japaner Jun Mizutani mit 1:4 geschlagen geben, und seine Teamkollegen Patrick Franziska (Düsseldorf) sowie Bastian Steger (Bremen) standen im Doppel-Endspiel gegen eine südkoreanische Kombination mit 0:3 auf verlorenem Posten.

"Das war eine gute Standortbestimmung für die EM. Auch wenn es am Ende nicht zum Turniersieg gereicht hat, bin ich schon einigermaßen zufrieden. Aber sicherlich muss ich bis zur EM noch etwas zulegen", sagte der Olympia-Dritte Ovtcharov nach dem Endspiel.

Zweiter World-Tour-Titel für Han Ying

Überhaupt nicht zu bremsen waren die DTTB-Damen. Die eingebürgerte Chinesin und Abwehrstrategin Han Ying feierte im Finale gegen die japanische Top-10-Spielerin Ai Fukuhara mit 4:0 ihren zweiten World-Tour-Titel nach ihrem Sieg bei den Korean Open 2014.

Durch den Erfolg gegen Nippons einstiges "Wunderkind" darf sich Mannschafts-Europameisterin Han als Nummer elf der Weltrangliste große Hoffnungen auf eine Rückkehr unter die besten Zehn machen.

Auch ihre Europameister-Kolleginnen Solja und Shan imponierten bei ihrem Doppel-Erfolg. Das erst für die WM im vergangenen Frühjahr in Suzhou zusammengestellte Paar holte durch ein 3:1 gegen die auch in Russland zu den Titelkandidatinnen zählenden WM-Dritten Li Jie/Li Qian (Niederlande/Polen) den Titel.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel