vergrößernverkleinern
Dimitrij Ovtcharov nimmt nicht an der Team-WM teil
Dimitrij Ovtcharov nimmt nicht an der Team-WM teil © Getty Images

Beinahe unter Auschluss der Öffentlichkeit bestreiten die deutschen Tischtennis-Herren ihr WM-Spiel gegen Italien. Am Ende setzt sich der Favorit durch.

Nach ihrem Absturz sammeln die deutschen Tischtennis-Herren bei der Mannschafts-WM in Kuala Lumpur auf ihren letzten Etappen noch mehr neue Erfahrungen:

Beim 3:1-Sieg in der Platzierungsrunde um die Ränge 13 bis 20 gegen Italien erlebten die WM-Zweiten von 2014 in einem klimatisierten Zelt neben der Malawati Arena erstmals in ihrer Länderspiel-Karriere ein wahrhaftiges "Geisterspiel" beinahe unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Durch den unerwartet mühevollen Erfolg gegen die 26 Plätze tiefer gelistete "Squadra Azzurra" spielen die Weltranglistenzweiten am Samstag um die Plätze 13 bis 16. Dabei trifft die Mannschaft von Bundestrainer Jörg Roßkopf, die schon ohne ihren verletzten Weltranglistenvierten Dimitrij Ovtcharov nach Fernost gereist war, zum WM-Abschluss nach drei Endspielteilnahmen seit 2010 in Serie auf die Ukraine (3:2 gegen Taiwan).

Ohne den wegen einer Erkältung nur noch als Zuschauer in Malaysia weilenden EM-Rekordchampion Timo Boll und den aus familiären Gründen abgereisten EM-Fünften Ruwen Filus gab sich Roßkopfs Rumpfteam gegen Italien nicht noch eine weitere Blöße.

Der frühere EM-Dritte Bastian Steger miit zwei Zählern und Bolls Teamkollege Patrick Franziska holten gegen zweitklassige Kontrahenten die Punkte für die Ex-Europameister, während Steffen Mengel Italiens Ehrenzähler quittieren musste.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel