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Kristin Silbereisen (l.) und Sabine Winter stehen im Halbfinale
Kristin Silbereisen (l.) und Sabine Winter stehen im Halbfinale © Getty Images

Zwei deutsche Damen-Doppel stehen bei der EM in Budapest im Halbfinale und haben damit bereits Medaillen sicher. Bei den Herren gibt es eine Überraschung.

Der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) hat bei der EM in Budapest seine ersten drei Medaillen sicher.

In den Doppel-Konkurrenzen ist den DTTB-Kombinationen Petrissa Solja/Shan Xiaona sowie Kristin Silbereisen/Sabine Winter sowie überraschend auch dem Saarbrücker Patrick Franziska an der Seite des Dänen Jonathan Groth durch ihre Halbfinaleinzüge mindestens Bronze nicht mehr zu nehmen.

Ihre Plaketten können die deutschen Asse in den Vorschlussrunden am Samstagnachmittag weiter veredeln.

Das Olympia-Doppel Solja/Shan verdiente sich den Podestplatz in der Runde der besten Acht durch einen 4:3-Arbeitssieg gegen ein slowakisch-tschechisches Paar nach einem 1:3-Rückstand.

Zuvor hatten Silbereisen/Winter sich gegen eine slowenisch-schweizerische Kombination sicher mit 4:1 durchgesetzt.

Franziska und sein für Bundesligist TTC Fulda-Maberzell spielender Partner schalteten überraschend die Titelverteidiger Stefan Fegerl/Joao Monteiro (Österreich/Portugal) mit 4:3 aus.

Zwei EM-Medaillen im Damen-Doppel hatten DTTB-Spielerinnen bisher erst zweimal und zuletzt vor drei Jahren gewonnen. 2013 im österreichischen Schwechat holten Solja und Winter den dritten und bislang letzten Doppel-Titel im deutschen Finalduell mit Shan und Zhenqi Barthel.

Bei der EM im Vorjahr in Jekaterinburg hatten Han Ying (Tarnorbrzeg) und Irene Ivancan (Istanbul) durch Bronze die einzige EM-Medaille für die DTTB-Damen in den Individualwettbewerben gewonnen.

Die letzte DTTB-Medaille im Herren-Doppel vor Budapest hatte der Weltranglistensechste Dimitrij Ovtcharov (Hameln/Orenburg) 2012 in Dänemark durch Bronze mit dem Weißrussen Wladimir Samsonow geholt.

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