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Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge (l.) will demnächst Fakten schaffen in Sachen Neuvertrag für Arjen Robben © dpa

München - Der FCB-Boss äußert sich zu Robbens Vertragssituation. Ist United heiß auf einen Barca-Spieler? Wolfsburg will wohl doch Draxler verkaufen. Der SPORT1-Transferticker.

In allen großen Ligen ist das Transferfenster geschlossen. Doch die Gerüchteküche brodelt weiter. Der SPORT1-Ticker:

Die Top-Meldungen des Tages:

  • Verlängerung? Das sagt Weidenfeller (12.30 Uhr)
  • Wenger plant Angriff auf Payet (12.09 Uhr)
  • Robben: Rummenigge nennt Fahrplan (Fr., 23.01 Uhr)

+++ 12.30 Uhr: Verlängerung? Das sagt Weidenfeller +++  

Genau 15 Jahre stand Roman Weidenfeller im Tor von Borussia Dortmund, wenn am Ende der Saison der Vertrag des BVB-Urgesteins ausläuft. Geht es nach dem Routinier, soll das jedoch noch lange nicht das Ende gewesen sein.

Dem hauseigenen Sender BVB Total sagte der 36-Jährige, er freue sich, "wenn es noch einmal weitergeht." In der Winterpause stünden Gespräche an, in denen der BVB seine Vorstellungen abgebe. "Danach wissen wir alle mehr", so Weidenfeller weiter.

Durch die Verletzung von Stammkeeper Roman Bürki steht Weidenfeller beim BVB derzeit wieder zwischen Pfosten, absolvierte bereits fünf Saisonspiele und kassierte dabei zehn Gegentreffer.

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+++ 12.09 Uhr: Wenger plant Angriff auf Payet +++  

Nur drei Punkte trennen den FC Arsenal derzeit von Spitzenreiter Chelsea, die Gunners scheinen in diesem Jahr tatsächlich ein Wörtchen im Titelkampf mitreden zu können.

Sollte dies bis Januar so bleiben, will Arsene Wenger nach Sun-Informationen einen Angriff auf West-Ham-Star Dimitri Payet wagen. Der 29-jährige Franzose, in der laufenden Saison bereits mit sechs Torvorlagen und einem Tor erfolgreich, hängt mit den Hammers im Tabellenkeller fest.

"Er ist in Frankreich ein Star und schöpft sein Potential nun voll aus", fand Wenger kürzlich lobende Worte über seinen Landsmann.

Günstig dürfte ein möglicher Deal für die Nordlondoner jedoch nicht werden: Der Marktwert Payets, der bei West Ham noch bis 2021 unter Vertrag steht und 150.000 Euro in der Woche verdienen soll, beziffert sich auf 30 Millionen Euro.

Freitag, 2. Dezember:

+++ 23.01 Uhr: Robben: Rummenigge nennt Fahrplan +++  

Geht es jetzt ganz schnell? Nach dem 3:1-Sieg des FC Bayern beim 1. FSV Mainz 05 hat sich FCB-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge zur Vertragssituation von Arjen Robben geäußert.

"Es hat ein Gespräch gegeben zwischen meinem Kollegen und seinem Vater, der ja sein Berater ist", sagte Rummenigge bei Sky. "Und der Vater hat dann meinem Kollegen gesagt, er (Robben) möchte bis Weihnachten einfach stabil und gesund auf dem Platz stehen. Dann wird es Gespräche geben."

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"Ich glaube, er will verlängern. Wir sind auch interessiert, dass er nächstes Jahr noch bei uns spielt, genauso wie das bei Franck Ribery letzte Woche passiert ist. Es spricht nichts dagegen, dass Arjen im nächsten Jahr bei Bayern München spielt", ergänzte Rummenigge.

Das sieht Robben genauso: "Mein Vater ist bereit, er trinkt gerne mal einen Kaffee mit Herrn Rummenigge. Ein Gespräch, und die Sache ist erledigt."

+++ 20.15 Uhr: Mourinho an Barca-Star interessiert? +++

Kommt der nächste Königstransfer unter Jose Mourinho zu Manchester United? Wie die Plattform Don Balon berichtet, soll der Portugiese an einer Verpflichtung von Ivan Rakitic vom FC Barcelona interessiert sein.

Mourinho hofft demnach darauf, dass der kroatische Spielmacher von Barca-Trainer Luis Enrique nicht genug geschätzt wird.

Knapp 41 Millionen Euro will Manchester United angeblich für den 28-Jährigen bezahlen.

+++ 17.38 Uhr: Rudy-Verbleib wahrscheinlich +++

Obwohl der Nationalspieler am Saisonende ablösefrei zu haben wäre, bleibt Sebastian Rudy 1899 Hoffenheim vermutlich treu.

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+++ 13.56 Uhr: Draxler doch schon im Winter weg? +++

Die Gerüchte um einen Vereinswechsel von Julian Draxler halten sich hartnäckig.

Wie die Bild-Zeitung erfahren haben will, erwägt der VfL Wolfsburg nun doch, den Nationalspieler bei einem passenden Angebot bereits im Winter von dannen ziehen zu lassen.

Demnach planen die Wölfe einen Strategie-Wechsel, der unter anderem den Verkauf einiger Stars miteinschließt. 

Zuletzt hatte VfL-Manager Klaus Allofs im Volkswagen Doppelpass eingestanden, man würde den Transfer-Wunsch Draxlers im vergangenen Sommer "anders bewerten". Es könne sein, "dass wir es beim nächsten Mal anders machen und die Freigabe geben würden."

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+++ 12.01 Uhr: PSG an Martial interessiert +++

Für den Traum vom Champions-League-Sieg will Paris St. Germain im Winter offenbar noch einmal tief in die Tasche greifen.

Nach Angaben der Sun interessiert sich der französische Meister für die Dienste von Manchester Uniteds Außenstürmer Anthony Martial. 

Anthony Martial zählt zu Frankreichs Top-Talenten © Getty Images

PSG wollte bereits im Sommer 2015 das Juwel an die Seine lotsen, doch Martial entschied sich stattdessen für die Red Devils. In der laufenden Saison kommt der Rechtsfuß noch nicht so recht in Tritt und findet sich immer häufiger auf der Bank wieder. Der Vertrag des 40-Millionen-Euro-Mannes in Manchester läuft noch bis 2019.

+++ 11.17 Uhr: Klopp will Sturridge halten +++

Jürgen Klopp hat einem Winter-Abgang des zum Reservisten verkommenen Torjägers Daniel Sturridge offenbar einen Riegel vorgeschoben.

Dem Daily Mirror zufolge, teilte der Teammanager des FC Liverpool dem englischen Nationalspieler mit, ihn keinesfalls abgeben zu wollen. Er brauche ihn in der Rückrunde, soll Klopp Sturridge gesagt haben. 

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Zuletzt wurde der 27-Jährige mit West Ham United in Verbindung gebracht.

Mit Philippe Coutinho (Knöchelverletzung) und Sadio Mane (Africa Cup) muss Klopp zwei Stammspieler bis Januar entbehren. Außerdem fällt mit Danny Ings eine weitere Option für die Offensive verletzt aus.

Liverpool v West Bromwich Albion - Premier League
Daniel Sturridge ist mit seiner momentanen Situation alles andere als zufrieden © Getty Images

+++ 9.58 Uhr: RB-Coach zu Arsenal? +++

Trainer Ralph Hasenhüttl von RB Leipzig hat indirekt das Interesse des FC Arsenal bestätigt.

"Der Artikel war nicht unbedingt rufschädigend", sagte Hasenhüttl zum Bericht der Sun, die ihn als Nachfolger von Arsene Wenger bei den Gunners ins Spiel gebracht hatte.

"Er war gut recherchiert, es stand vieles drin, was stimmt", sagte der Österreicher: "Ich habe schon von schlimmeren Schicksalen gehört, als als Nachfolger des 'längstdienenden' Trainers in England gehandelt zu werden. Das ist nicht unbedingt rufschädigend."

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Verlässt der Erfolgstrainer den Bundesliga-Spitzenreiter also demnächst, um sein Glück auf der Insel zu versuchen? Wohl eher nicht.

Er fühle sich zwar geschmeichelt, meinte Hasenhüttl, "aber es ist nicht so, dass ich morgens aufstehe und mich ärgere, dass ich den Kühlschrank nicht abgetaut habe, weil die Möbelpacker schon vor der Tür stehen. Wir müssen uns darüber nicht so viele Gedanken machen. Ich habe hier in Leipzig mein Glück gefunden."

+++ 8.25 Uhr: Real-Rückkehr? Jetzt spricht Özil +++

Nationalspieler Mesut Özil hat die in den vergangenen Tagen größer gewordenen Spekulationen um eine mögliche Rückkehr zu seinem Ex-Klub Real Madrid angeheizt.

"Ich fühle mich in London sehr wohl, aber im Fußball weiß man nie. Wir werden sehen, was in der Zukunft geschieht", sagte der Mittelfeld-Star des FC Arsenal in einem Interview mit der spanischen Sportzeitung Marca.

Vor seinem 47 Millionen Euro schweren Wechsel zu Arsenal im Sommer 2013 hatte Özil drei Jahre lang für die Königlichen gespielt und war unter anderem spanischer Meister geworden.

Der frühere Schalker und Bremer galt beim Champions-League-Sieger als großer Publikumsliebling. "Ich habe noch immer Freunde dort. Die Real-Fans sind sehr loyal und liebevoll mir gegenüber. Viele schicken mir Nachrichten und bitten darum, dass ich zurückkehre. Von daher habe ich nur gute Erinnerungen", berichtete Özil. 

Olympique Lyonnais v Real Madrid - Pre-Season Friendly
Mesut Özil wechselte nach der WM 2010 von Werder Bremen zu Real Madrid © Getty Images

Und weiter: "Wenn ich die Spiele von Real Madrid sehe, will ich, dass sie gewinnen - vor allem in der Champions League. Und wenn sie verlieren, bin ich auch etwas traurig."

Wenngleich Özil nicht abgeneigt von einer Rückkehr ins Estadio Santiago Bernabeu zu sein scheint, weiß er auch, was er an Arsenal hat:  "Ich bin sehr glücklich, bei einem solch großen Klub zu spielen, der unglaubliche Fans hat, die mich ebenfalls sehr unterstützen."

Bei den Gunners hat der 28-Jährige noch einen Vertrag bis 2018. Die Verhandlungen über eine Verlängerung ziehen sich allerdings schon seit Monaten hin.

+++ 7.31 Uhr: City hinter van Dijk und Carvalho her +++

Manchester City sucht dringend Ersatz für den verletzungsanfälligen Abwehrchef Vincent Kompany sowie für Mittelfeldspieler Yaya Toure, um seine Defensive in naher Zukunft zu verstärken. Das Team blieb in dieser Premier-League-Saison bislang lediglich zwei Mal ohne Gegentor.

Ganz oben auf der Liste der möglichen Kandidaten steht laut Informationen der britischen Daily Mail Southamptons Virgil van Dijk. Bei City steht der Verteidiger schon seit mehreren Wochen unter intensiver Beobachtung, bei Southamptons 0:0 gegen den FC Liverpool waren Klubvertreter vor Ort.

Virgil van Dijk steht im Fokus von Pep Guardiola © Getty Images

Der holländische Nationalspieler entwickelt sich bei Southampton immer mehr zum Leistungsträger und könnte im Januar ein Vielfaches der Summe von 13,5 Millionen Euro kosten, die Southampton vor eineinhalb Jahren an Celtic zahlte. Van Dijk wäre jedenfalls ein geeigneter Ersatz für Kompany.

Auch William Carvalho von Sporting Lissabon haben die Citizens auf dem Schirm. Er dürfte jedoch im Vergleich zu van Dijk nicht allerhöchste Priorität haben, da Toure bei City gerade erst wieder zurück in der ersten Elf ist und gute Leistungen zeigt.

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William Carvalho ist bei vielen europäischen Top-Klubs begehrt © Getty Images

Allerdings wird Sporting ohnehin kein Interesse daran haben, einen seiner wichtigsten Spieler mitten in der Saison zu verkaufen. Laut der Ausstiegsklausel müsste City mindestens 50 Millionen Euro für den 24-jährigen portugiesischen Nationalspieler hinlegen.

Donnerstag, 1. Dezember:

+++ 23.14 Uhr: Hilft Ronaldinho Chapecoense? +++

Dass dem brasilianischen Erstligisten fast die komplette Mannschaft auf tragische Weise abhanden gekommen ist, ist hinlänglich bekannt. Die Namen derer, die zumindest vorübergehend bei dem gebeutelten Klub einspringen sollen, werden immer prominenter. Nach Ze Roberto wird auch Ronaldinho heiß gehandelt.

Ronaldinho ist derzeit vereinslos © Getty Images

Roberto de Asiss, Bruder und Manager des zweimaligen Weltfußballers, versprach bei Globoesporte: "Wir werden helfen. Ich weiß noch nicht, ob auf dem Platz oder auf andere Art. Wenn uns der Klub kontaktiert, können wir gerne reden."

+++ 21.37 Uhr: Hoffenheim-Asse im Visier - Olympia-Duo bald vereint?+++

Sportlich läuft es bei der TSG Hoffenheim in dieser Saison sehr gut, die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann steht nach zwölf Spielen auf dem sechsten Platz. Allerdings locken die Leistungen der TSG-Profis auch namhafte Klubs an, die auf der Suche nach neuen Spielern sind.

Der AC Mailand schickt angeblich Sportdirektor Massimiliano Mirabelli nach Sinsheim, um sich am Samstag die Partie gegen den 1. FC Köln anzuschauen. Der Milan-Abgesandte hatte sich bereits Mitte November nach dem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft in Italien mit Sebastian Rudys Vater und Berater Christian Nerlinger getroffen - und hält weiter Ausschau nach Verstärkungen aus dem Kraichgau.

Ob Milan bei Niklas Süle eine Chance hat, darf zumindest bezweifelt werden. Der Innenverteidiger steht auch bei momentan deutlich stärkeren Vereinen auf dem Zettel. Der FC Chelsea soll im im Sommer 30 Millionen für Süle, der mit dem DFB-Team in Rio de Janeiro Olympisches Silber gewann, geboten haben. Laut Informationen von ESPN wollen die Blues im Januar einen neuen Versuch starten, um den Innenverteidiger der TSG Hoffenheim in die Premier League zu locken. Auch der FC Bayern scheint an Süle interessiert zu sein.

Rechtsverteidiger Jeremy Toljan, der mit Süle im Olympia-Team spielte, steht bei Bundesliga-Tabellenführer RB Leipzig auf der Wunschliste. Toljan würde bei RB auf seine Olympia-Mitstreiter Davie Selke und Lukas Klostermann treffen. Der Linksverteidiger laboriert momentan noch an einem Kreuzbandriss. Auch Toljans Teamkollege Nadiem Amiri soll auf dem Zettel der Leipziger stehen.

+++ 20.52 Uhr: Juventus macht bei Bundesliga-Jungstars ernst +++

Borussia Mönchengladbachs Jungstar Mahmoud Dahoud und Schalkes Leon Goretzka werden weiter von europäischen Spitzenvereinen beobachtet. Nun soll offenbar Juventus Turin seine Bemühungen um den Gladbacher Jungstar und den Schalker Nationalspieler verstärken.

Der italienische Transferspezialist Alfredo Pedulla berichtet, dass Juventus-Sportdirektor Fabio Paratici den Gladbachern und den Gelsenkirchenern einen Besuch abgestattet hat.

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Der Sportchef des italienischen Rekordmeisters soll angeblich vorgefühlt haben, ob die beiden Profis im Winter-Transferfenster oder im kommenden Sommer verfügbar wären.

Allerdings stehen Goretzka (21) und auch Dahoud (20) bei ihren Vereinen bis 2018 unter Vertrag und weder die Knappen noch die Borussia wollen ihre Mittelfeld-Asse abgeben.

+++ 16.08 Uhr: Zorc mit Klartext zu Pulisic +++

Michael Zorc hat eine klare Antwort auf die Spekulationen parat, wonach Jürgen Klopp Christian Pulisic im Winter von Borussia Dortmund zum FC Liverpool locken könnte.

"Liverpool kann sich das Angebot sparen", wird der BVB-Sportdirektor in der Bild zitiert.

Die Daily Mail hatte unlängst berichtet, dass die Reds bereit seien, bis zu 30 Millionen Euro für den 18-Jährigen auf den Tisch zu legen. Klopp wolle wegen der Verletzung von Philippe Coutinho (6-8 Wochen Pause) und der Abstellung von Sadio Mane für den Africa Cup im Januar einen neuen Mann für die Offensive verpflichten, heißt es.

Bei Pulisic hat der Premier-League-Titelkandidat nun aber den Kürzeren gezogen. Dortmund plant, den 2019 auslaufenden Vertrag des US-Nationalspielers zu besseren Bezügen zu verlängern.

+++ 13.33 Uhr: Kane bleibt den Spurs treu +++

Der englische Nationalspieler Harry Kane hat seinen Vertrag bei Tottenham Hotspur vorzeitig bis 2022 verlängert.

"Das ist großartig. Jeder weiß, wie sehr ich Tottenham liebe und was ich für diesen Klub empfinde", sagte der 23 Jahre alte Stürmer nach der Unterschrift.

Das alte Arbeitspapier hatte bis 2020 Gültigkeit.

Zuletzt hatte es einige Wechselgerüchte um den Angreifer gegeben. Angeblich war Manchester United an einer Verpflichtung interessiert.

Der neue Vertrag bei den Spurs soll dem Torjäger angeblich rund 120.000 Euro pro Woche garantieren, womit Kane der bestbezahlte Profi in der Historie des Klubs aus Nord-London wäre.

+++ 11.27 Uhr: Gustavo erwägt VfL-Abschied +++

Luiz Gustavo hat einen Abgang vom abstiegsbedrohten Bundesligisten VfL Wolfsburg in der nahenden Winter-Transferperiode nicht ausgeschlossen.

"Wenn etwas Gutes für beide Seiten dabei ist, werden wir sprechen", sagte der brasilianische Mittelfeldspieler im kicker.

Schon im Sommer hatte sich Gustavo die Möglichkeit auf einen Wechsel geboten. "Es gab eine Anfrage von Inter, auch Juventus hat zwei Tage vor Schluss angefragt. Aber es hat nicht gepasst", berichtete der 29-Jährige.

Gustavo spielt seit 2013 für den VfL. Sein Vertrag hat noch eine Restlaufzeit von eineinhalb Jahren.

+++ 10.38 Uhr: Kuranyi weiter auf Arbeitssuche +++

Kevin Kuranyi hält sich seit mehreren Wochen bei Regionalligist Stuttgarter Kickers fit. Der Ex-Nationalspieler sucht vergeblich nach einem neuen Verein.

"Es gab in den vergangenen Monaten mehrere gute Angebote, die ich aber entweder abgelehnt habe oder die sich leider kurzfristig zerschlagen haben", sagte der 34-Jährige im kicker.

Kuranyi, zuletzt bei der TSG Hoffenheim unter Vertag, hat genaue Vorstellungen, wo seine Zukunft liegen soll. Er will am liebsten in Deutschland bleiben - und in der Nähe von Stuttgart. 

VfB Stuttgart v 1. FC Nuernberg - Second Bundesliga
Kevin Kuranyi ist derzeit vereinslos © Getty Images

Aus diesem Grund gestaltet sich seine Arbeitssuche schwierig: "Wir sind mit der ganzen Familie zurück in Stuttgart und heimisch geworden. Mir bedeutet Familie alles, ich möchte meiner Frau und den Kindern das erneute Umziehen, vor allem auf neue Kontinente, nicht mehr zumuten."

Die derzeitige Situation ohne Profifußball sei "keine einfache Phase in meinem Leben", gab Kuranyi zu. "Ich habe das Gefühl, ich müsse mich erst wieder neu erfinden."

In der vergangenen Spielzeit hatte der Mittelstürmer 14 Bundesliga-Spiele für Hoffenheim bestritten.

+++ 9.33 Uhr: Daran hakt Robbens Verlängerung +++

Der neue Deal für Franck Ribery ist schon fix, bei Arjen Robben steht der FC Bayern München in Sachen Vertragsverlängerung immer noch in Gesprächen mit dessen Vater und Berater Hans Robben.

Eine Einigung zwischen den beiden Parteien lässt nun schon länger auf sich warten und gestaltet sich schwieriger als gedacht.

Das liegt vor allem an zwei Komponenten. Zum einen ist Linksfuß Robben mit 32 Jahren nicht mehr der Jüngste, was im Einzelfall zunächst nicht weiter tragisch wäre.

Bei den Bayern kommt allerdings noch die Tatsache hinzu, dass mittlerweile eine ganze Reihe von Spielern die 30er-Grenze überschritten haben (Xabi Alonso, Philipp Lahm, Franck Ribery, Tom Starke, Rafinha) und der Verein sich früher oder später um jüngere Akteure bemühen muss.

Ein weiteres Problem ist Robbens hohe Verletzungsanfälligkeit, weshalb die Laufzeit des neuen Vertrags durchaus zum Streitpunkt wird.

"Darüber sind wir noch im Gespräch", sagte Robben senior im kicker. Er hofft, "dass Arjen noch zwei, drei Jahre gesund bleibt." Allerdings hat der Niederländer seit März 2015 nie mehr zehn Pflichtspiele am Stück absolviert. Eine Quote, die die Bayern-Verantwortlichen in Betracht ziehen werden und müssen.

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