vergrößernverkleinern
Matthias Sammer
Matthias Sammer ist seit Sommer 2012 als Sport-Vorstand für den FC Bayern tätig © Getty Images

Matthias Sammer reagiert auf die Avancen von Manchester City. Der Sport-Vorstand geht nach Txiki Begiristains Aussagen zum Gegenangriff über.

Der verbale Schlagabtausch zwischen Manchester City und dem FC Bayern München geht in die nächste Runde.

Bayerns Sport-Vorstand Matthias Sammer ist nach den Aussagen seines City-Amtskollegen Txiki Begiristain zum Gegenangriff übergegangen.

"Drehen wir es doch mal um. City sollte auch nicht ausschließen, dass wir uns möglicherweise da umschauen, schließlich ist da auch der eine oder andere interessante Spieler dabei", sagte Sammer bei Sky. Namen nannte der 48-Jährige allerdings nicht.

Begiristain schließt nichts aus

Zuvor hatte Begiristain nicht ausgeschlossen, dass Bayern-Spieler Coach Pep Guardiola im Sommer zu den Citizens folgen werden.

"Ich kann nichts versprechen. Unser Ziel ist es immer, einen starken Kader zusammenzustellen. Wir arbeiten schon seit Monaten an der neuen Mannschaft und wer weiß, was alles kommt", sagte Begiristain bei Sky.

Sammer: "Vertragssituationen komfortabel"

Die Bayern hatten indes zuletzt immer wieder bekräftigt, dass Guardiola keine ihrer jetzigen Spieler mitnehmen werde.

Auch Sammer gab sich diesbezüglich entspannt. "Pep hat sich geäußert und gesagt, dass er nicht die Spieler ansprechen wird, die bei Bayern München sind. Damit ist für uns die Glaubwürdigkeit gegeben", sagte er.

Auch bezüglich möglicher Abgänge von Leistungsträgern sieht Sammer keine Gefahr. "Die Vertragssituationen bei uns sind relativ komfortabel", sagte er.

Erst am Freitag hatte David Alaba mit seiner Vertragsverlängerung bis 2021 ein entsprechendes Zeichen gesetzt.

"Das Heft des Handelns liegt bei Bayern München, das war unser Ziel", sagte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge: "Das haben wir bei David jetzt auch erreicht, dass der FC Bayern entscheidet, was los ist und nicht irgendein englischer Verein mit Phantasieangeboten, die sie ja machen können."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel