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FC Bayern Muenchen v Borussia Moenchengladbach - Bundesliga
Pep Guardiola hofft auf die Gnade der FIFA © Getty Images

Pep Guardiolas Start bei Manchester City könnte zum Horror werden. Die FIFA untersucht einen Transfer eines Minderjährigen, im schlimmsten Fall gibt es eine Strafe.

Eigentlich soll Pep Guardiola bei Manchester City einen großen Neuaufbau einleiten und den Klub über die nationalen Titel hinaus endlich auch international an die Spitze führen.

Nun droht dieses Vorhaben vorerst böse ausgebremst zu werden: Laut Gazzetta dello Sport droht den Citizens, ähnlich wie Barca zu Beginn der aktuellen Saison, eine Transfersperre durch die FIFA.

Diese soll die Verpflichtung des heute 17 Jahre alten maltesischen Youngsters Myles Beerman beanstanden: Offiziell wurde der Rechtsverteidiger 2014 im Alter von 15 Jahren verpflichtet. Laut Disziplinarausschuss der FIFA soll der Transfer jedoch schon zwei Jahre zuvor über die Bühne gegangen sein, als Beerman gerade 13 war - und damit unter dem erlaubten Alter für Spielertransfers.

Der Weltverband hat nun bei Beermans Ex-Klub Floriana sowie beim maltesischen Verband alle Dokumente zu dem Nachwuchsspieler aus den Jahren 2012 bis 2014 angefordert, um die Vorwürfe zu widerlegen.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, droht dem maltesischen Verband womöglich eine Geldstrafe. Deutlich mehr Einfluss könnte der Ausgang der Affäre jedoch auf ManCity haben: Wegen des Verstoßes gegen Paragraf 19 der FIFA-Regularien für Spielertransfers droht den Citizens eine Transfersperre - und damit ein Albtraumstart in die Ära Guardiola.

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