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Der deutsche Nationalspieler schwärmt vom italienischen Meister Juventus Turin. Bevor er zum VfL Wolfsburg ging, scheiterte sein Wechsel nach Italien nur knapp.

Julian Draxler hat im Interview mit der italienischen Zeitung Gazzetta dello Sport bekannt, dass er sich vor seinem Wechsel zum VfL Wolfsburg schon mit dem italienischen Meister Juventus Turin einig war. Aber die Verhandlungen zwischen seinem damaligen Klub Schalke 04 und Juventus scheiterten.

"Für mich war es eine Ehre, das Juventus mich wollte und ich habe lange probiert, es möglich zu machen. Es ist ein Klub, den ich immer mit Interesse verfolgt habe", sagte Draxler und weiter: "Ich erreichte eine Einigung mit den Bianconeri, aber die beiden Klubs (Schalke und Juventus, Anm. d. Red.) schafften das nicht."

Stattdessen wechselte Draxler nach Wolfsburg, wo er Kevin De Bruyne ersetze, der zu Manchester City ging.

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Draxler: "Hätte gerne Scudetto gewonnen"

"Ich konnte in Deutschland bleiben, näher an der Nationalmannschaft. Wolfsburg und Schalke kamen sofort zu einer Einigung und so entschied ich mich, die zweite Möglichkeit zu akzeptieren, die sich mir bot", sagte Draxler. Für den 22-Jährigen hätte es aber auch anders laufen können: "Wenn die Verhandlungen mit Juventus kürzer gewesen wären, wäre ich wahrscheinlich in Turin."

Seinen Wechsel nach Wolfsburg bereut Draxler nicht. "Ich bin überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war, hierher zu kommen", sagte Draxler, gibt aber zu, dass er manchmal an eine mögliche Zeit bei Juventus denkt und Mitspieler wie Paul Pogba und Paulo Dybala: "Ich glaube, es hätte sehr viel Spaß gemacht, in einer so starken Mannschaft zu spielen. Mit Spielern wie Pogba und Dybala. Ich hätte gerne die Scudetto (italienische Meisterschaft, Anm. d. Redaktion) gewonnen."

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