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Der ehemalige Trainer von Hannover 96 war sich laut türkischen Medien mit Galatasaray Istanbul einig - doch gegenüber SPORT1 stellt er die Situation klar.

Ist Thomas Schaaf bald der Chef von Lukas Podolski? Türkische Medien berichten, dass Podolskis Klub Galatasaray Istanbul einen Vorvertrag mit dem ehemaligen Hannover-Trainer geschlossen hat. Der Vertrag laufe bis 2018. Es gibt allerdings einen Haken.

Eigentlich will Galatasaray den türkischen Nationaltrainer Fatih Terim verpflichten. Der 62-Jährige will aber erst nach der EM entscheiden, ob er den Posten übernimmt. Klappt das nicht, hätte der Klub eine Alternative mit Schaaf.

Kommt Terim doch, würde Schaaf nicht leer ausgehen. Angeblich enthält der Vorvertrag eine Klausel, nach der Schaaf 300.000 Euro kassieren würde, sollte er doch nicht Trainer bei Galatasaray werden.

Auf SPORT1-Nachfrage dementierte Schaaf. "Ich habe keinen Vertrag mit Gala", sagte der 55-Jährige.

Schaaf für UEFA im Einsatz

Schaaf ist derzeit bei der Fußball-EM als Technischer Beobachter für die Europäische Fußball-Union (UEFA) im Einsatz. Schaaf ist einer von 13 ehemaligen Spielern und Trainern, die "Berichte über die signifikanten Trends und taktischen Entwicklungen" anfertigen, teilte die UEFA mit.

Zu den Experten, die jeweils auch den Spieler des Spiels küren, gehören auch Sir Alex Ferguson und Frankreichs Ex-Nationalspieler Alain Giresse.

Als Trainer hatte Schaaf zuletzt den Bundesligisten Hannover 96 trainiert, war dort aber am 3. April nach zehn Niederlagen in elf Spielen entlassen worden. Zuvor war er 14 Jahre lang als Cheftrainer von Werder Bremen (1999 bis 2013) und anschließend als Coach von Eintracht Frankfurt (2014/2015) aktiv.

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