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FBL-CHN-HULK
Der Brasilianer Hulk avancierte zum teuersten chinesischen Transfer aller Zeiten © Getty Images

Der Transfermarkt in der Chinese Super League schließt. Die Klubs geben aus gutem Grund weniger aus als im Winter. Ein Rekorddeal wird aber abgeschlossen.

Der China-Irrsinn hat ein Ende - vorerst.

Das Transferfenster im Reich der Mitte schloss in der Nacht vom 15. auf den 16. Juli seine Pforten. Nach Rechnung des Portals Transfermarkt.de gaben die 16 Erstligisten mit umgerechnet 129 Millionen Euro aber vergleichsweise wenig aus. Im zurückliegenden Winter hatte die neue Supermacht noch 395 Millionen Euro in neue Spieler investiert.

Hulk wird neuer Rekordtransfer

Der Grund dafür: Die Klubs befinden sich noch mitten in der Saison. Die Sommer-Transferperiode in China gleicht der Winter-Transferperiode in Europa. Man hat sich punktuell verstärkt, das große Wettrüsten erfolgt erst ab Januar.

Für einen neuen Rekordtransfer war sich die neue Supermacht dann allerdings trotzdem nicht zu schade. Der brasilianische Offensiv-Star Hulk wechselte für knapp 56 Millionen Euro von Zenit St. Petersburg zu Shanghai SIPG und löste seinen Landsmann Alex Teixeira ab, für den JS Suning im Februar noch 50 Millionen Euro an Shakhtar Donetsk überwiesen hatte.

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Pelle und Cisse sollen Magath retten

Hulk soll den von Sven Göran Eriksson trainierten Tabellendritten nun trotz zwölf Punkten Rückstand zum Titel schießen. Doch auch die restlichen Vereine waren keineswegs untätig. So griff auch Shandong Luneng, der Verein von Felix Magath, tief in die Taschen.

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Italiens Nationalstürmer Graziano Pelle kam für etwas mehr als 15 Millionen Euro vom FC Southampton und wurde mit einem Mega-Vertrag ausgestattet, der ihn mit einem kolportierten Jahresgehalt von 15 Millionen Euro zu einem der bestbezahlten Spieler der Welt machte.

Bundesliga verliert zwei Spieler

Pelle wird zukünftig an der Seite von Ex-Bundesliga-Profi Papiss Demba Cisse, den Magath für knapp sechs Millionen Euro von Newcastle United loseiste, auflaufen. Das neue Sturm-Duo soll dem abstiegsbedrohten Luneng den Klassenerhalt sichern.

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Zwei der insgesamt 88 Winter-Neuzugänge kommen direkt aus der Bundesliga. Angreifer Anthony Ujah verließ Werder Bremen für 11,5 Millionen Euro, um beim Liaoning FC anzuheuern und Verteidiger Jeong-Ho Hong zog es für vier Millionen Euro vom FC Augsburg zu Jiangsu Suning.

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