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Bis kurz vor Schließung des Transferfensters hielten sich Spekulationen um ein PSG-Interesse an Julian Draxler. VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs sorgt nun für Klarheit.

Die Gerüchte um einen Abgang von Julian Draxler hielten sich trotz des Machtworts vom VfL Wolfsburg hartnäckig. Das Interesse seitens Paris Saint-Germain soll jedoch weniger konkret wie zunächst angenommen gewesen sein.

"Es gab kein 75-Millionen-Angebot für Julian Draxler. Aber selbst wenn es das gegeben hätte, hätte das bei uns zu keiner Beratung geführt", sagte VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs der Bild-Zeitung.

Draxler hatte nach der Rückkehr aus seinem EM-Urlaub einen Wechsel forciert und damit für viel Wirbel gesorgt. Die Wölfe hatten daraufhin in einer Pressemitteilung einem Transfer einen Riegel vorgeschoben.

Allofs bezeichnete dieses Statement als "Klarstellung", die aber in dieser Form nicht respektiert worden sei. "Anders kann ich mir nicht erklären, dass bis zur letzten Sekunde darüber in den Medien geschrieben wurde, dass wir darüber nachgedacht hätten, ihn abzugeben", sagte Allofs.

Das Verhältnis zu Draxler sei aber "absolut in Ordnung". "Ich habe sogar Verständnis dafür, dass er diesen Gedanken hat, international spielen zu wollen. Die Aktion war für uns nicht toll und für ihn auch nicht. Das ist aber alles geklärt", ergänzte Allofs.

Dennoch hat der Wolfsburg-Boss eine klare Forderung an den Nationalspieler: "In der öffentlichen Wahrnehmung haben wir natürlich ein Problem, Julian muss Überzeugungsarbeit leisten. Das geht in erster Linie auf dem Platz, aber auch das Drumherum gehört zur Arbeit eines Profis",sagte Allofs den Wolfsburger Nachrichten.

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