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Der VfL-Aufsichtsratsvorsitzende Francisco Garcia Sanz spricht über einen möglichen Wechsel Julian Draxlers. Außerdem äußert sich der VW-Boss zu Vertragsinhalten.

VW-Boss Francisco Garcia Sanz sieht trotz der Wechselabsichten von Julian Draxler beim VfL Wolfsburg "keinen Handlungsbedarf".

"Es ist zwar im Fußball so, dass im Halbjahresrhythmus alles durcheinander geraten kann. Aber Julian hat einen Vertrag, in dem spezifiziert ist, wann die Ausstiegsklausel greift", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der Niedersachsen der Wolfsburger Allgemeinen. Die Klausel Draxlers greift erst im Sommer 2017.

Europa das klare Ziel

Sein Team nahm Sanz nach dem Ende einer turbulenten Transferperiode in die Pflicht. "Der Kader ist so zusammengestellt worden, dass wir europäisch spielen müssen. Das ist das klare Ziel", sagte der 59-Jährige vor dem ersten Saison-Heimspiel gegen den 1. FC Köln am Samstag.

Dass der VfL in dieser Saison nicht im Europacup aktiv ist, empfindet Sanz zwar als "keine Katastrophe", doch zur Qualifikation in der laufenden Spielzeit gebe es "keinen Plan B".

"Schmutzige Wäsche gewaschen"

Dazu beitragen soll auch Weltmeister Draxler, der mit seinen öffentlich geäußerten Wechselabsichten für viel Wirbel bei den Niedersachsen sorgte. 

"Es ist wie in einer Ehe. Da wird auch mal schmutzige Wäsche gewaschen, aber das Thema ist durch", sagte Sanz: "Man sollte Julian jetzt Gelegenheit geben, sich zu beweisen. Er wird die Antwort auf dem Platz geben. Ich mag den Jungen immer noch."

Dennoch betonte der Spanier auch, dass er sich Sorgen über das Bild des Klubs in der Öffentlichkeit gemacht habe. "Dieses Potpourri in der Berichterstattung hat mir schon weh getan", sagte Sanz.

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