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Mit dem belgischen Nationalspieler Axel Witsel wechselt ein weiterer hochgehandelter Profi aus Europa in die finanzstarke chinesische Super League

Die chinesische Regierung kündigt an, das derzeit wilde Treiben auf dem Transfermarkt regulieren zu wollen. Die Vereine hätten in letzter Zeit zu viel "Geld verbrannt".

China will dem wilden Transfer-Treiben in seiner Fußball-Super-League offenbar ein Ende machen.

Ein Sprecher der Regierungsstelle für Sport sprach davon, "die teuren Verpflichtungen zu beschränken und zu regulieren sowie angemessene Beschränkungen für die hohen Spielergehälter einzuführen".

Die Klubs hätten "Geld verbrannt", ergänzte er.

Zuletzt hatten teils irrwitzige Gehalts- und Ablösezahlungen wie im Fall des Brasilianers Oscar für Aufsehen gesorgt, der für angeblich über 70 Millionen Euro vom FC Chelsea zu Shanghai IPG wechselte.

Der Argentinier Carlos Tevez soll durch seinen Transfer von den Boca Juniors zu Shanghai Shenhua mit 38 Millionen Euro Jahresgehalt zum bestbezahlten Profi weltweit aufgestiegen sein. 

Klubs sollen 100 Jahre bestehen

Im Gespräch ist nun eine Obergrenze für Ablösesummen und Gehälter für Übersee-Profis sowie generell eine Kontrolle der "irrationalen Investitionen".

Man müsse das Ziel verfolgen, Klubs zu gründen, die 100 Jahre bestünden. Insolventen Klubs könnte ein Ausschluss aus der Super League drohen, die Zahl der Spieler-Importe pro Mannschaft soll außerdem von fünf auf vier reduziert werden.

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